Vorstand fordert selbstbewussteres Auftreten

Autor / Redakteur: Holger Zietz / Christoph Baeuchle

Der neu gewählte Vorstand der Innung Niederbayern will die Leistungen der Innungsbetriebe stärker herausstellen. Zudem beteiligt sie sich an einem Projekt zur Elektromobilität.

Die Mitglieder der Innung Niederbayern haben Mitte Juli auf ihrer Hauptversammlung in Straubing den Vorstandsvorsitzenden Franz Vögl im Amt bestätigt. Damit geht der 41-jährige Unternehmer bereits in seine dritte Amtszeit.

In seinem Bericht zog der Vorstandsvorsitzende ein positives Fazit zur aktuellen Situation der Innung und ihrer Mitglieder. Die 850 Betriebe der niederbayerischen Innung hätten im vergangenen Jahr mit ihren 12.400 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 2,9 Milliarden Euro erwirtschaftet. Zudem würden sie derzeit rund 1.800 Nachwuchskräfte ausbilden.

Die Leistungen der Betriebe müssten stärker in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt werden, forderte Vögl. „Die Innungsbetriebe schaffen zahlreiche Arbeitsplätze – in großen Städten und in kleinen Dörfern.“ Damit sei die Branche überall im Land vertreten.

Zukunft der E-Mobilität auf dem Land

Das Zukunftsthema Elektromobilität spielt auch für die Innung eine wichtige Rolle. Die E-Mobilität werde kommen, prognostizierte Vögl. Das bedeute für die Betriebe diverse Änderungen: Zum Beispiel falle der Reparaturbedarf an Abgasanlagen weg. Nun sei es wichtig, die Technik genau zu studieren und neue Chancen für die Betriebe zu erkennen, so der Vorstandsvorsitzende.

Die Innung beteiligt sich als Partner am Projekt „Ewald“. Das Modellprojekt für Elektromobilität im Bayerischen Wald wird von der Hochschule in Deggendorf koordiniert. Bereits im Herbst erwarte er erste Ergebnisse, kündigte Vögl an.

Zudem zeichnete die Innung Niederbayern diverse Mitglieder aus: Christine Fuchs-Kastl, Michael Fuchs, und Rudolf Köhler erhielten für ihr Engagement die ZDK-Ehrennadel. Peter Ströher, Erich Maier und Hans Loher bekamen für ihren Einsatz die Anstecknadel in Silber.

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