VW Financial Services und TÜV Süd kooperieren beim Flottenmanagement

VWFS kauft sich bei Fleetlogistics ein

| Autor: dpa/cs

Sind künftig Partner bei Fleetlogistics: Lars Henner Santelmann, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Financial Services AG (li.) und TÜV Süd Mobility-Chef Patrick Fruth.
Sind künftig Partner bei Fleetlogistics: Lars Henner Santelmann, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Financial Services AG (li.) und TÜV Süd Mobility-Chef Patrick Fruth. (Bild: Volkswagen Financial Services)

Die VW-Finanztochter Volkswagen Financial Services baut ihr Flottengeschäft aus. Das Unternehmen gab am Freitag in Braunschweig eine 60-Prozent-Beteiligung an der Flottenmanagementgesellschaft Fleetlogistics bekannt. Die in mehr als 70 Ländern aktive Firma sei in ihrem Bereich die Nummer eins in Europa.

Die weiteren 40 Prozent der Unternehmensanteile bleiben bei der bisherigen Alleingesellschafterin TÜV Süd. Die Beteiligung steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden. Zum Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Geplant ist den Angaben zufolge, das Geschäft der Carmobility GmbH, einer hundertprozentigen Tochter der Volkswagen Financial Services AG, an Fleetlogistics zu übergeben. Carmobility ist seit 2006 als Fuhrparkmanagementgesellschaft in Deutschland aktiv und verfügt zum Jahresende 2018 über einen Bestand von rund 40.000 Verträgen. Fleetlogistics beschäftigt weltweit rund 360 Mitarbeiter und kommt auf einen Gesamtbestand von rund 200.000 Fahrzeugen. Volkswagen-Financial-Chef Lars Santelmann hofft in Hinblick auf Carmobility auf „Skaleneffekte“ durch die Partnerschaft mit Fleetlogistics. Nur so sei weiteres Wachstum möglich.

Patrick Fruth, Chef der Mobility-Sparte beim TÜV Süd sagte zu dem Deal: „Wir haben uns vorgenommen, das bestehende Geschäftsmodell in die intermodale Mobilität zu transferieren.“ Das Joint Venture wolle man nutzen, um zusätzliche Angebote für Kunden zu schaffen. „Dazu haben wir vereinbart, die Markenneutralität des Fahrzeugportfolios sowie die Unabhängigkeit von Leasinggesellschaften beizubehalten“, erklärte Fruth weiter.

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