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VW-Handel: Seitz-Gruppe übernimmt Autohaus Kilgus

| Autor: Christoph Seyerlein

Die Seitz-Gruppe zieht es ein Stück weiter in den Westen. Zur Allgäuer Handelsgruppe werden ab kommendem Jahr die Betriebe des VW-Autohauses Kilgus in Ravensburg und Weingarten gehören. In einer Mitteilung informierten beide Seiten, wie es dazu gekommen ist.

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Im süddeutschen VW-Handel gibt es einen Eigentümerwechsel.
Im süddeutschen VW-Handel gibt es einen Eigentümerwechsel.
(Bild: Grimm / »kfz-betrieb«)

Die Seitz-Gruppe mit Hauptsitz im Kempten im Allgäu expandiert nach Oberschwaben. Wie das Unternehmen mitteilte, übernimmt es zum 1. Januar 2021 das Autohaus Kilgus mit den Standorten Ravensburg und Weingarten. Zum Portfolio des aufgekauften Händlers zählen der Vertrieb und Service für die Marken VW Pkw und Volkswagen Nutzfahrzeuge sowie Serviceleistungen für die Fabrikate Skoda und Seat.

Laut der Mitteilung stand bei dem Abkommen die Unternehmensnachfolge und die Sicherung der Arbeitsplätze im Fokus. Christofer und Jochem Kilgus erklärten, sie seien sich sicher, mit dem Verkauf an die Seitz-Gruppe die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Dem Bundesanzeiger ist zu entnehmen, dass das Autohaus Kilgus von keiner Insolvenz bedroht war.

Alle Mitarbeiter werden übernommen

Die Seitz-Gruppe will im kommenden Jahr den Betrieb an beiden Standorten fortführen und die mehr als 100 Mitarbeiter übernehmen. Das Unternehmen gab in seiner Mitteilung an, weiter wachsen zu wollen. Die Übernahme bezeichnete die Handelsgruppe auch als wichtigen Schritt, um den Wandel innerhalb der Mobilität weiter erfolgreich gestalten zu können. Dabei will Seitz sowohl auf stationären als auch Online-Vertrieb setzen. Angaben zur Höhe der Investition oder Vertriebszielen an den neuen Standorten machte die Gruppe auf Nachfrage nicht.

Nach der Erweiterung wird die Seitz-Gruppe insgesamt 23 Autohäuser im Allgäu und der Bodensee-Region betreiben und rund 1.100 Mitarbeiter zählen. Zum Portfolio des Händlers gehören die Marken VW Pkw, VW Nutzfahrzeuge, Audi, Skoda, Seat, Cupra, Porsche sowie Ford Service. Laut Bundesanzeiger verkaufte das Unternehmen im Jahr 2018 mehr als 12.300 Neu- und Gebrauchtwagen. Der Umsatz betrug damals gut 350 Millionen Euro.

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