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VW ID 4 startet vorerst bei 49.950 Euro

| Autor / Redakteur: sp-x / Christoph Seyerlein

VW hat den ID 4 endgültig enthüllt. Auch erste Preise für das Elektro-SUV sind seit Mittwoch bekannt. Los geht es vorerst bei knapp 50.000 Euro. 2021 sollen dann auch günstigere Varianten folgen.

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Der VW ID 4 wird das erste „Weltauto“ der Marke auf MEB-Basis.
Der VW ID 4 wird das erste „Weltauto“ der Marke auf MEB-Basis.
(Bild: VW)

Kompakte SUVs boomen, seit Jahren und weltweit. Es ist das größte Marktsegment der Automobilbranche. Volkswagen hat hier den Tiguan im Angebot, produziert ihn jährlich sogar häufiger als den Golf. Jetzt kommen die Wolfsburger mit ihrem ersten elektrischen SUV auf den Markt, dem ID 4. Noch Ende des Jahres sollen die ersten Autos beim Händler sein. Die Preise für die sogenannten „Editionsmodelle“ beginnen bei 49.950 Euro, beziehungsweise bei 59.950 Euro. Im nächsten Jahr wird dann eine Basisversion für rund 37.000 Euro folgen.

Der ID 4 ist nach dem ID 3 VWs zweites Elektroauto auf Basis des komplett neu konzipierten Modularen E-Antriebsbaukasten (MEB). Im Unterschied zum ID 3 wurde der ID 4 als Weltauto konzipiert, gebaut zunächst in Deutschland, dann in China und später in den USA. Zwei Millionen Einheiten – gerechnet über den Lebenszyklus von sieben Jahren – will Volkswagen vom ID 4 insgesamt produzieren. Das elektrische SUV stellt intern so etwas wie den „strategischen Meilenstein“ der E-Offensive des Konzerns dar.

VW ID 4: Enthülltes E-SUV
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Der ID 4 misst in der Länge 4,58 Meter, bietet aber, bedingt durch die Elektro-Architektur, bei der die Achsen weiter auseinanderliegen können, deutlich mehr Platz im Innenraum als in dieser Klasse normalerweise üblich. Wer auf der Rücksitzbank Platz nimmt, spürt dies sofort. In Verbindung mit dem riesigen Panorama-Glasdach (Aufpreis) ist das gute Raumgefühl sogar besonders ausgeprägt.

Auch beim Thema Package kann der ID 4 punkten. Weil die Batterie tief in der Bodenplatte sitzt, bleibt der Kofferraum davon unberührt. Er schluckt 543 Liter. Bei umgeklappten Rücksitzlehnen sind es bis zu 1.575 Liter. Wie mittlerweile in diesem Segment Standard, lässt sich die Heckklappe elektrisch oder auch mit einem Fußschwenk öffnen. Dazu gibt es ein Gepäcknetz, eine Netztrennwand und einen variablen Ladeboden. Sogar eine Anhängerkupplung – selten bei Elektroautos – verträgt der ID 4. Bis zu einer Tonne dürfen gezogen werden. Sehr praktisch ist der Haken am Heck auch für den Transport von Fahrrädern.

Größter Akku hat eine Kapazität von 77 kWh

Dreh- und Angelpunkt bei einem Elektroauto bleibt natürlich die Reichweite, umso wichtiger, wenn es sich wie beim ID 4 um ein für Familien konzipiertes Auto handelt, das in der Regel als Erstfahrzeug im Haushalt dient. Da die MEB-Architektur von Volkswagen modular aufgebaut ist, hat der Kunde die Wahl, unterschiedlich große Batterien zu wählen, abhängig von seinem persönlichen Fahrprofil – und Geldbeutel. Der größte Akku hat eine Kapazität von 77 kWh. Damit sind laut Hersteller bis zu 520 Kilometer Reisestrecke möglich. Der Einstieg beginnt derzeit bei 52 kWh, was 360 Kilometer ermöglichen soll.

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