VW konzipiert drittes I.D.-Modell als Crossover

Autor / Redakteur: sp-x/gr / Andreas Grimm

Den Aufbruch in die Elektromobilität unterlegt der VW-Konzern derzeit mit einer Vielzahl an Neuvorstellungen. In China ist derzeit der I.D. Crozz zu sehen, der ein Bestseller im E-Auto-Segment werden soll.

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VW präsentiert auf der Automesse in Shanghai das dritte Modell der elektrischen I.D.-Reihe: das Crossover-Modell „Crozz“.
VW präsentiert auf der Automesse in Shanghai das dritte Modell der elektrischen I.D.-Reihe: das Crossover-Modell „Crozz“.
(Bild: VW)

Die Marken des Volkswagenkonzerns treiben den Ausbau ihres Angebots mit Elektromodellen voran. Gerade im Hauptmarkt für E-Fahrzeuge, in China, will VW Pkw die Aufmerksamkeit auf sich lenken und hat das dritte Mitglied aus der elektrischen I.D.-Familie als Weltpremiere auf die Messe „Auto Shanghai 2017“ mitgebracht. Das vollelektrische CUV soll den Großteil der E-Auto-Verkäufe bei VW ausmachen.

Beim I.D. Crozz handelt es sich um ein vollelektrisches CUV – ein „Crossover Utility Vehicle“. Der Hersteller beschreibt das Auto als „viertüriges Coupé und SUV zugleich“. Das Fahrzeug soll als sportlicher und interaktiver Allrounder auftreten, der mit einer Reichweite von 500 Kilometer auch für längere Touren geeignet ist. Ein Allradantrieb soll außerdem Fahrten abseits befestigter Routen ermöglichen. Der E-Antrieb leistet 225 kW/306 PS und ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h. Die Batterien sollen sich innerhalb von 30 Minuten wieder zu 80 Prozent aufladen lasen.

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Herbert Diess, Vorstandsvorsitzender der Marke VW, zeigt sich selbstbewusst: „Bis 2025 wollen wir den Absatz von reinen Elektrofahrzeugen auf eine Million Einheiten pro Jahr steigern. Der I.D. Crozz übernimmt dabei eine Schlüsselrolle. Die Produktion wird 2020 anlaufen“.

Neben dem Elektro-Antrieb setzt VW bei der neuen I.D.-Studie auf einen vollautonomen Autopiloten. Dieser wird durch einen leichten Druck auf das VW-Logo im Lenkrad aktiviert, das anschließend im Armaturenbrett verschwindet und eine Einheit mit den volldigitalen Anzeige- und Bedienelementen bildet. Außerdem ist ein Clean-Air-System (ähnlich wie im Tesla Model X) an Bord. Die Scheinwerfer verfügen über LED-Technik und sollen als „Augen“ im Autopilot-Modus mit anderen Verkehrsteilnehmern kommunizieren.

Der Innenraum wird trotz kompakterer Außenmaße auf dem Niveau des Tiguan Allspace liegen, da der I.D. Crozz – natürlich – auf der neuen Konzernplattform für E-Fahrzeuge aufbaut. Die Achs- und Antriebsmodule rücken dabei weit nach außen und bauen sehr kompakt. Die Batterie ist vollständig im Fahrzeugboden integriert. Zudem lassen sich die Sitze variabel anordnen, sodass laut VW „ein optimal nutzbarer Raum entsteht, der die Klassengrenzen sprengt“.

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