Neue Firmierung VW strukturiert Vertriebsbetreuungsgesellschaft um

Autor: Christoph Seyerlein

Mit den Herstellersystemen wie Cross oder Thunder arbeiten Volkswagen-Autohäuser tagtäglich. Künftig kümmert sich auf Seiten des Konzerns eine neu gegründete Gesellschaft um jene Produkte.

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Die Doppelspitze der Dx.one: Michael Stening (li.) und Marcus Heitman.
Die Doppelspitze der Dx.one: Michael Stening (li.) und Marcus Heitman.
(Bild: Volkswagen)

Volkswagens Vertriebsbetreuungsgesellschaft GmbH ist Geschichte. An ihre Stelle rückt künftig die „Dx.one GmbH“. Nachdem Volkswagens Servicegeschäft bereits im Juli aus der bisherigen Gesellschaft herausgelöst worden war, war dort zuletzt nur noch der Geschäftsbereich Digitale Retail Systeme verortet. Dieser ist jedoch für alle Konzernmarken tätig, weshalb man sich nun für eine neue Firmierung entschied. Auch die teilweise noch genutzten Namen IS-Handel und LDB Analytics Services entfallen.

Die Geschäftsführung der neuen Organisation teilen sich Michael Stening und Marcus Heitmann. Sie wollen mit ihrem Team Service-Leistungen rund um die Digitalisierung der Volkswagen-Autohäuser bieten. Von der Idee über die Einführung bis hin zum IT-Support lautet der eigene Anspruch. Ein bekanntes Projekt, für das die Dx.one verantwortlich ist: das Dealer-Management-System Cross. Auch das Verkaufssysstem Thunder kommt aus jenem Haus.

Handel kritisiert Herstellersysteme regelmäßig

Michael Stening sagt: „Ein Fokus wird es sein, in Zukunft noch stärker die Anforderungen des Handels bei Neu- und Weiterentwicklung unserer Produkte zu berücksichtigen.“ Sein Geschäftsführer-Kollege Marcus Heitmann ergänzt: „Das Ziel muss es sein, dass wir eine performante Systemlandschaft im Autohaus schaffen, die die Prozesse vereinfacht, sodass mehr Zeit für den Kunden bleibt.“

Auf dem Weg dorthin wartet auf die Organisation viel Arbeit. Aus dem Handel hagelt es immer wieder Kritik an der Funktionstüchtigkeit der Herstellersysteme.

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Fachredakteur Next Mobility