VW T-Roc R: Das wird Wolfsburgs neue SUV-Wumme

Autor / Redakteur: sp-x / Christoph Seyerlein

Auf dem Genfer Autosalon zeigt VW erstmalig den T-Roc in der besonders starken R-Version. Kunden versprechen die Wolfsburger ein SUV, das voll im Trend liegt und zugleich mit sportlichen Akzenten aufwarten kann.

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Der VW T-Roc R feiert auf dem Automobilsalon in Genf Anfang März Weltpremiere.
Der VW T-Roc R feiert auf dem Automobilsalon in Genf Anfang März Weltpremiere.
(Bild: Volkswagen AG)

SUVs haben längsdynamisch einen Nachteil: Sie stellen zu viel Stirnfläche in den Wind. Will man besonders schnell sein, muss also besonders viel Leistung her. Diese stellt VW künftig in der R-Version des T-Roc großzügig zur Verfügung. 221 kW/300 PS machen den auf dem Genfer Autosalon (7. bis 17. März) offiziell noch als Konzept debütierenden Kompakt-Kraxler jedenfalls ziemlich flott.

Bereits optisch gibt sich der T-Roc unmissverständlich als Muskeltyp zu erkennen. Die untere Frontschütze fällt durch weit aufgerissene, seitliche Öffnungen auf, die von schwarzen Hochglanzrähmchen und vertikalen LED-Tagfahrlichtern flankiert werden.

VW T-Roc R: Neue SUV-Wumme
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Die Heckpartie mit angedeuteten Luftöffnungen, Diffusor und vier Auspuffendrohren verspricht ebenfalls ein sportliches Fahrerlebnis. Der Innenraum wurde mit Einstiegsleisten und Pedalerie aus Edelstahl, R-Stickereien auf den Sitzlehnen, Sitzwangen aus Velours, Sportlederlenkrad mit Schaltwippen und schwarzem Dachhimmel aufgewertet.

Herzstück ist ein bis zu 400 Newtonmeter leistender Zweiliter-Benziner in Kombination mit Siebengang-DSG und Allradantrieb, der eine Sprintzeit aus dem Stand auf 100 km/h in 4,9 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h erlaubt. Um das Leistungspotenzial betont lustvoll auf die Straße zu bringen, gibt es serienmäßig Sportfahrwerk, Tieferlegung, 18-Zoll-Räder, Progressivlenkung und eine 17-Zoll-Bremsanlage, die bisher dem Golf R Performance vorbehalten war.

SUV mit Race Modus

Als Besonderheit bietet der T-Roc R ein zusätzliches Fahrprofil namens Race Modus, bei dem auf Knopfdruck einige Fahrzeugparameter ein maximal sportliches Fahrgefühl vermitteln. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, das Stabilitätsprogramm ESC zu deaktivieren. Schließlich soll eine Launch Control optimales Sprintverhalten garantieren.

Einen genauen Marktstarttermin nennt VW noch nicht. Dass die Wolfsburger ihr Sport-SUV in Genf offiziell noch als Konzept deklarieren, deutet darauf hin, dass es mit dem Marktstart noch mindestens sechs Monate dauert. Insofern scheint für den T-Roc R ein Termin nach September wahrscheinlich. Auch beim Preis darf man noch spekulieren, doch geben die jeweils um 44.000 Euro teuren Technik-Brüder Golf R und Audi SQ2 hier einen Anhaltspunkt.

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