VW T6.1: Alles geht online – nur der Vertrieb (noch) nicht

Autor: Christoph Seyerlein

Mit dem Start des Online-Vertriebs für junge Gebrauchte hat Volkswagen Nutzfahrzeuge den Handel kürzlich verärgert. Jetzt kommt das Facelift des T6. Verkauft die Marke nun auch Neuwagen direkt selbst? Vertriebsvorstand Heinz-Jürgen Löw bezieht Stellung.

(Bild: Seyerlein/»kfz-betrieb«)

„Kann man etwas Perfektes noch perfekter machen?“ Mit jener etwas dick aufgetragenen Frage lud Volkswagen Nutzfahrzeuge die Presse zur Vorstellung des „T6.1“ ein. In Amsterdam sprach Produktmarketing-Leiter Andre Bertelsmeier dann davon, dass der Hersteller mit dem Auto „den Kreis noch runder machen“ wolle. Wenn man besonders hohe Erwartungen für ein Fahrzeug schüren will, ist das den Hannoveranern definitiv gut gelungen.

Auch im Handel werden die Vorschusslorbeeren groß sein, ist die T-Baureihe doch ein absolutes Brot- und Butter-Modell für viele VW-Partner. Brisanz haben Neuigkeiten rund um den Hannoveraner Hersteller aber auch deshalb, da es zuletzt in der Beziehung mit dem eigenen Händlernetz knirschte. Dass die Marke seit Mai junge Gebrauchte am Handel vorbei direkt online verkauft, stößt dem VW-Partnerverband (VAPV) sauer auf.

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Entwicklungsredakteur