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VW zeigt für Genf geplanten Messestand virtuell

| Autor: Christoph Seyerlein

Für den Genfer Automobilsalon Anfang März hatte Volkswagen manche Premiere geplant. Dann kam die Corona-Pandemie dazwischen und die Messe fiel ins Wasser. Interessenten können nun dennoch erfahren, wie der Messeauftritt des Wolfsburger Herstellers hätte aussehen sollen.

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Interessierte können sich nun online virtuell ansehen, was Volkswagen in Genf eigentlich physisch zeigen wollte.
Interessierte können sich nun online virtuell ansehen, was Volkswagen in Genf eigentlich physisch zeigen wollte.
(Bild: Screenshot)

Der Genfer Automobilsalon fiel Anfang März wie viele andere Messen derzeit auch der Corona-Pandemie zum Opfer. Volkswagen bietet Interessenten nun dennoch eine Möglichkeit an, den geplanten Messeauftritt der Marke zu erleben. Zwar nicht physisch, da das aktuell bekanntermaßen nicht möglich ist. Die Wolfsburger haben stattdessen aber einen virtuellen 360-Grad-Rundgang entworfen.

Wer also sehen möchte, wie VW seine neuen Golf-Varianten GTI, GTD und GTE, den Touareg Plug-in-Hybrid, das T-Roc Cabrio sowie manches weiter Modell und Studie in der Schweiz in Szene gesetzt hätte, kann das auf der Website des Herstellers tun. Hier geht es zur virtuellen VW-Genf-Experience.

VW-Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann kündigte in einer Mitteilung an, dass sich der Hersteller künftig häufiger den Einsatz solcher digitaler Vermarktungskanäle vorstellen könne. „Wir sind davon überzeugt, dass wir zukünftig neben der realen Präsentation der Fahrzeuge noch viel mehr Menschen durch diese virtuellen Messebesuche erreichen können“, so Stackmann.

Sengpiehl: Virtual Reality wird „integraler Bestandteil“ der Kundenkommunikation

Marketingleiter Jochen Sengpiehl pflichtete ihm bei: „Unser erster digitaler Messestand ist nur der erste Aufschlag unseres neuen, nachhaltigen Konzepts für zukünftige innovative Online-Erlebnisse“, erklärte er. Es gehöre zu Volkswagens Digitalstrategie, die Möglichkeiten der virtuellen Realität auszuschöpfen. Sie werde „integraler Bestandteil“ der gesamten Außendarstellung der Marke sowie der Interaktion mit Kunden und Fans, so Sengpiehl.

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