Loco-Soft: Wach in den Wechsel

Wach in den Wechsel

Geschäftsführer Ralf Koke räumt mit alten Vorurteilen auf

30.12.2009 | Autor: Prof. Anita Friedel-Beitz

Er kann nicht anders: Erläutert Loco-Soft- Geschäftsführer Ralf Koke Funktionen in seinem Produkt, kommt er immer wieder selbst ins Schwärmen.
Er kann nicht anders: Erläutert Loco-Soft- Geschäftsführer Ralf Koke Funktionen in seinem Produkt, kommt er immer wieder selbst ins Schwärmen.

Redaktion: Strukturwandel im Kfz-Gewerbe, Umweltprämienboom, Insolvenzenrekord. Was bedeutet das für einen kfz-spezialisierten Software-Anbieter wie Loco-Soft?

Ralf Koke: Jede Menge Arbeit. Beispielsweise haben wir für unsere Kunden mit dem Start der Umweltprämie sofort ein Tool geschaffen, das die prämienfähigen Fahrzeuge erkennt. Prinzipiell führen die zahlreichen Insolvenzen zu Übernahmen. Das heißt, mehrmarken-, mehrbetriebs- und -mandantenfähige Programme wie unseres werden gebraucht.

Doch wer beschäftigt sich in solch verrückten Zeiten schon mit neuen Softwareprogrammen?

Mehr als Sie denken! Zum einen haben wir Wettbewerber, die kündigen Verträge mit Autohäusern, um ihre neuen Anwendungen für viel Geld in den Markt zu drücken. Und zum anderen sind viele Systeme eben nicht wirklich mehrmarkenfähig.

Ein DMS-Wechsel heißt aber doch auch, dass man viel Geld in die Hand nehmen muss!

Da sage ich nur „Wach in den Wechsel“. Genau das ist die Stärke von Loco-Soft. Alle, die auf unser System umsteigen, bestätigen unisono, jede Menge Geld im Vergleich zur Vorgängerlösung gespart zu haben.

Können Sie diese Behauptung auch mit Beispielen belegen?

Zunächst einmal kann der Händler seine Hardware weiter nutzen. Zudem ist die Miete für Loco-Soft oftmals geringer als die Kosten für den vor Jahren abgeschlossenen Wartungsvertrag für die bestehende Software. Und das setzt sich in der Anwendung fort. Viele Umsteiger senken mit uns unter anderem drastisch ihre Formularkosten oder die Kosten für den Steuerberater.

Doch was ist mit den Umstellungskosten beziehungsweise den Schulungskosten für die Mitarbeiter?

Genau da punkten wir. Das Programm ist sehr einfach zu bedienen. Und: Sowohl die Schulungskosten als auch der Hotline-Service sind in der monatlichen Miete enthalten. Bei uns läuft keine Stoppuhr im Support und wir haben keine Knebelverträge mit irgendwelchen unerträglichen Laufzeiten.

Fast alle Softwarehersteller werben mittlerweile mit mehrmarkenfähigen Dealer-Management-Systemen. Welche Fabrikate bildet das DMS von Loco-Soft ab?

Wir bilden heute 24 Fabrikate und zwei freie Werkstattsysteme ab. Von 13 Fabrikaten sind wir empfohlen beziehungsweise zertifiziert. Wir decken alle wichtigen Schnittstellen ab. Das heißt im Klartext: Aktuelle Ersatzteilpreise, Wartungspakete, Garantieanträge oder Servicemeldungen erhalten unsere Kunden täglich. Die Autohäuser und Werkstätten müssen nichts mehr doppelt und/oder manuell erfassen. Das spart jede Menge Zeit und Geld!

Sie ergänzen Ihr DMS laufend mit neuen Schnittstellen. Was kostet das den Anwender?

Wie schon gesagt: nichts. Bei uns hat der Händler sozusagen eine Flatrate. Sobald ein Hersteller oder ein Importeur eine Schnittstelle freigibt, setzen wir das um. Jüngstes Beispiel ist Hyundai mit ASFI: Hyundai stellt seinen Händlern ab sofort den Fahrzeugschein elektronisch zur Verfügung. Wir haben die Daten sehr schnell integriert. Die Händler müssen einfach nur eine Taste drücken und schon werden die Daten in Loco-Soft übertragen.

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