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Wachstum im Juni: Chinesischer Automarkt erholt sich weiter

Autor / Redakteur: dpa / Viktoria Hahn

Chinas Automarkt hat nach dem Einbruch in der Corona-Krise auch im Juni weiter zugelegt. Aufgrund des Shutdowns, der die chinesische Wirtschaft zum Jahresbeginn lahmgelegt hatte, steht im ersten Halbjahr trotzdem ein Absatzminus von über 10 Millionen Fahrzeugen zu Buche.

Der Absatz des chinesischen Automarkts stieg im Juni im Vergleich zum Vorjahresmonat um rund 11 Prozent auf 2,28 Millionen Fahrzeuge.
Der Absatz des chinesischen Automarkts stieg im Juni im Vergleich zum Vorjahresmonat um rund 11 Prozent auf 2,28 Millionen Fahrzeuge.
(Bild: Audi)

Der chinesische Automarkt setzt seine Erholung vom Corona-Einbruch fort. Der Absatz stieg im Juni im Vergleich zum Vorjahresmonat auf Basis vorläufiger Daten um rund 11 Prozent auf 2,28 Millionen Fahrzeuge, wie der Herstellerverband CAAM (China Association of Automobile Manufacturers) am Donnerstag in Peking mitteilte. Im Vergleich zum Vormonat lag das Plus demnach bei vier Prozent.

Nach dem Einbruch der Verkaufszahlen Anfang des Jahres, als der Corona-Shutdown die chinesische Wirtschaft gelähmt hatte, steht für die Monate Januar bis Juni insgesamt allerdings ein Absatzminus von 17 Prozent auf 10,2 Millionen Fahrzeuge zu Buche.

Markt schwächelt bereits seit längerer Zeit

Der gerade für die deutschen Hersteller so wichtige und früher wachstumsstarke chinesische Automarkt schwächelt schon länger. 2019 war er das zweite Jahr in Folge geschrumpft. So hinterließen der Zollstreit zwischen den USA und China sowie das schwächere Wirtschaftswachstum in der Volksrepublik Spuren.

Der Verband CAAM misst den Absatz der Hersteller an die Händler. Daneben gibt es noch den Verband PCA (China Passenger Car Association), der den Absatz von Pkw, SUVs, Minivans und kleineren Mehrzweckfahrzeugen an Kunden zählt.

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