Waldhausen & Bürkel übernimmt Autohaus Josef Hölter

Autor: Viktoria Hahn

Das Autohaus Josef Hölter in Viersen gehört seit Mitte März zum Mönchengladbacher Händler Waldhausen & Bürkel. Die Übernahme des VW- und Audi-Partners war bereits seit über einem Jahr im Gespräch.

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Das Viersener Traditionsautohaus Josef Hölter hat Mitte März den Besitzer gewechselt.
Das Viersener Traditionsautohaus Josef Hölter hat Mitte März den Besitzer gewechselt.
(Bild: Renate Lemmen/Waldhausen & Bürkel)

Das Autohaus Josef Hölter in Viersen hat Mitte März den Besitzer gewechselt. Der VW- und Audi-Partner hat sich dem Mönchengladbacher Mehrmarkenhändler Waldhausen & Bürkel angeschlossen. „Zusammen mit Axel Clemens, dem Autohaus-Hölter-Geschäftsführer, haben wir bereits seit rund eineinhalb Jahren überlegt zusammenzugehen“, erläuterte Waldhausen-&-Bürkel-Geschäftsführer Oliver Bürkel im Gespräch mit »kfz-betrieb«.

Vor acht Monaten habe Clemens dann beschlossen, den Betrieb zu verkaufen. Der 52-Jährige sei der Meinung gewesen, dass eine Kooperation mit mehreren Geschäftsführern keinen Sinn ergeben würde. Deshalb habe er den „sehr gut geführten Betrieb komplett abgegeben. Er steht uns aber für die nächsten zwei Jahre noch als Berater zur Seite“, sagte Bürkel. Damit ist der Viersener Betrieb das dritte Autohaus, das zur erst kürzlich gegründeten Mönchengladbacher Holding gehört.

Rund 100 Millionen Euro Umsatz an allen Standorten

In Mönchengladbach und Viersen vertreibt das Unternehmen die Marken VW Pkw, VW Nutzfahrzeuge und Audi, hinzu kommen Serviceverträge mit Seat und Skoda in Mönchengladbach. Das ebenfalls zur Gruppe gehörende Autohaus Türk in Rheindahlen vertreibt die Marken VW Pkw und Seat.

Die drei Standorten sollen nach Angaben von Waldhausen & Bürkel in diesem Jahr für rund 100 Millionen Euro Umsatz gut sein. Etwa 2.200 Neu- und 2.900 Gebrauchtwagen will die Gruppe verkaufen. Laut Bürkel könne man dem neuen Standort in Viersen etwas mehr als ein Drittel davon zuschreiben.

Insgesamt beschäftigt das Unternehmen nun rund 290 Mitarbeiter. Die circa 100 Beschäftigten von Hölter übernimmt Waldhausen & Bürkel. Die bekannten Ansprechpartner sollen auch künftig erhalten bleiben. Perspektivisch möchte Bürkel dann einige Bereiche im Unternehmen – zum Beispiel Marketing und Buchhaltung – zentralisieren.

Einheitliche Firmierung geplant

Eine Änderung will der Händler bereits zeitnah umsetzen: Die Firmierung der drei Betriebe wird einheitlich „Waldhausen & Bürkel“ lauten, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Davon erhofft sich die Gruppe unter anderem, den Onlineauftritt aller drei Standorte für Kunden übersichtlicher gestalten und Anfragen wie etwa die Terminvereinbarung über ein Portal generieren zu können.

Ein Startschuss für eine weitere Expansion sei der Zukauf allerdings nicht. „In der nächsten Zeit ist keine weitere Übernahme geplant“, so Bürkel. Ziel sei lediglich gewesen, die Stellung von Waldhausen & Bürkel in der Region zu konsolidieren.

Neben zwei modernen Autohäusern und einer große Reifenhalle für 5.000 Radsätze verfüge der neue Standort in Viersen über große Stellflächen für Fahrzeuge. Die gute Autobahnanbindung und Nähe zu den Niederlanden seien ein weiterer Pluspunkt, denn Waldhausen & Bürkel betreue auch dort Kunden.

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 Viktoria Hahn

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Volontärin des Newsdesk von »kfz-betrieb«, Vogel Communications Group GmbH & Co. KG