Digitaler Vertrieb Warenkorb statt Probefahrt

Autor: Julia Mauritz

Mit einem virtuellen Fahrzeugshop erreicht ein Autohaus Kunden, die es ansonsten vielleicht nie sehen würde. Der zeitliche und administrative Aufwand für ein solches Projekt ist dank fertiger White-Label-Lösungen geringer, als man vermuten könnte.

Das Auto bequem von der heimischen Couch online kaufen: Das geht auf Autozuhaus.de. Dahinter steckt die Autohaus Wolfsburg Hotz und Heitmann Gruppe, die auf das System von Carbando setzt.
Das Auto bequem von der heimischen Couch online kaufen: Das geht auf Autozuhaus.de. Dahinter steckt die Autohaus Wolfsburg Hotz und Heitmann Gruppe, die auf das System von Carbando setzt.
(Bild: Achter/»kfz-betrieb«)

Mit dem Gedanken, einen eigenen digitalen Fahrzeugshop zu starten, hatte die Autohaus Wolfsburg Hotz und Heitmann Gruppe schon länger gespielt. Doch es hatte in der Vergangenheit immer die entscheidende Triebfeder gefehlt: die Nachfrage.

Das änderte sich schlagartig mit dem ersten Lockdown im März 2020. Plötzlich war es da, das Bedürfnis der Kunden, vom heimischen Sofa aus Autos virtuell in Augenschein zu nehmen. Ab da verlor die Wolfsburger Autohausgruppe – die jährlich an 28 Standorten rund 25.000 Neu- und Gebrauchtwagen der Marken VW, Audi, Seat, Cupra, Skoda und Kia vermarktet – keine Zeit mehr: Im August 2020 ging sie mit Autozuhaus.de live. Im Onlineshop können Kunden Neu- und Gebrauchtwagen kaufen, leasen oder finanzieren.

Über den Autor

 Julia Mauritz

Julia Mauritz

Stv. Ressortleiterin