Warnung vor Schalthebel fürs Fahren mit Handicap

Autor: Doris Pfaff

Autofahrer mit Handicap, die sich zum Bedienen des Gas- und Bremspedals einen Schalthebel der Marke Heidelberg RS in ihr Auto haben einbauen lassen, sollten überprüfen, ob dieser von der Rückrufaktion des Herstellers betroffen ist. Eine entsprechende Warnung hat nun das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) herausgegeben.

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Vor einem Handbedienteil Heidelberg RS, das zwischen 2006 und 2012 produziert wurde, warnt nun das Kraftfahrt-Bundesamt.
Vor einem Handbedienteil Heidelberg RS, das zwischen 2006 und 2012 produziert wurde, warnt nun das Kraftfahrt-Bundesamt.
(Bild: Mobilcenter Zawatzky GmbH)

Das KBA warnt vor der Nutzung des Handbedienteils Heidelberg RS. Mit diesem Schalthebel können Autofahrer mit Handicap per Hand das Gas- und Bremspedal bedienen.

Hersteller des Handbedienteils ist die Mobilcenter Zawatzky GmbH, die deshalb seit Januar 2019 einen Sicherheitsrückruf in ganz Europa durchführt. Weil bislang noch nicht alle Käufer dieser Handbedienteile ausfindig gemacht werden können, startet das KBA nun die öffentliche Warnung.

Bruch der Umlenkplatte droht

Grund dafür ist die Gefahr eines Bruchs der Umlenkplatte und damit ein Versagen der Bremsfunktion. Betroffen von dem Rückruf sind die Handbedienteile Heidelberg RS (Artikelnummer D1540), die im Zeitraum von 2006 bis 2012 produziert wurden.

Betroffene sollten sich deshalb umgehend an ihre Werkstatt beziehungsweise an den Handelspartner oder den Hersteller wenden.

Der Hersteller Mobilcenter Zawatzky GmbH ist telefonisch unter 06226/92170 oder per E-Mail erreichbar.

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Über den Autor

 Doris Pfaff

Doris Pfaff

Redakteurin bei »kfz-betrieb«, Ressort Verbände & Politik