Werkstattpraxis Webinar frischt die RDKS-Kenntnisse auf

Autor: Jan Rosenow

Am 7. Juli informiert der Sensorhersteller Schrader online über alles Wissenswerte zum Reifendruckkontrollsystem – präsentiert von »kfz-betrieb«. Aber auch andere Anbieter haben interessante Neuheiten.

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Neu im Schrader-Programm sind zwei OE-Sensoren für viele Modelle von Hyundai und Kia.
Neu im Schrader-Programm sind zwei OE-Sensoren für viele Modelle von Hyundai und Kia.
(Bild: Schrader)

Seit November 2014 muss jedes neu zugelassene Auto mit einem Reifendruckkontrollsystem ausgestattet sein. Also seit fast sieben Jahren. Da dürfte es in der Werkstatt doch heute keine Schwierigkeiten mehr damit geben, oder? Leider doch.

Immer wieder treten im Alltag Probleme auf, wenn beispielsweise neue Fahrzeuge auf den Markt kommen oder die Werkstatt mit Exoten konfrontiert wird, deren Anlernverfahren ihr nicht bekannt sind. Tipps für solche Fälle und für den Umgang mit dem RDKS allgemein bekommen Werkstattmitarbeiter demnächst in einem Webinar, das »kfz-betrieb« in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Schrader veranstaltet, dem Weltmarktführer für Reifendrucksensoren. In der digitalen Schulung geht es um folgende Themen:

  • die Unterschiede zwischen OE-Ersatzsensoren und programmierbaren Sensoren und wann welche am besten Anwendung finden,
  • die empfohlene Vorgehensweise für einen effizienten und ordnungsgemäßen RDKS-Service,
  • die Programmier- und Anlernverfahren für RDKS-Sensoren,
  • die geeigneten Diagnosegeräte für den RDKS-Service und
  • der Unterschied zwischen Programmieren und Anlernen.

Das kostenlose Webinar findet am 7. Juli 2021 um 14 Uhr statt und dauert rund eine Stunde (zur Online-Anmeldung).

Neue Schrader-Sensoren für Hyundai und Kia

Schrader gehört zum amerikanischen Sensata-Konzern und ist der größte RDKS-Anbieter für die Erstausrüstung mit einem weltweiten Marktanteil von über 50 Prozent (nach eigenen Angaben). Das Unternehmen erweitert sein Programm an OE-Ersatzsensoren ständig, um die neuesten Fahrzeuganwendungen abzudecken. Ganz neu sind beispielsweise ein Sensor mit Gummiventil für Hyundai- und Kia-Fahrzeuge (Artikelnummer 3185) und ein Modell mit Aluminiumventil und variablem Winkel für Kia-Fahrzeuge (Artikelnummer 3265).

Programmierte Reifendrucksensoren gibt es jetzt auch bei Tyre 24

Die B2B-Reifenplattform Alzura Tyre 24 bietet gewerblichen Käufern in Deutschland seit Juni die Möglichkeit, programmierte RDKS-Sensoren innerhalb des Reifen- und Alufelgen-Bestellprozesses mitzuordern. Die Auswahl erfolgt durch einen eigens entwickelten Konfigurator. Um die Sensoren passend zu programmieren, wählen die Käufer Marke, Modell, Typ und Baujahr des Fahrzeugs, für das die Teile bestimmt sind.

Material und Farbe der Ventile lassen sich individuell zusammenstellen. Bei den Aluventilen sind die Farbvarianten Schwarz, Grau und Silber verfügbar, bei den Gummiventilen die Variante Silber. Die Programmierung und die Versendung der RDKS-Sensoren erfolgt separat durch den Lieferanten Alzura Trade GmbH.

Drei Jahre Software-Aktualisierung bei Continental

Ein Sonderangebot für den RDKS-Service kommt von Continental. Der Konzern verlängert die Update-Lzenz seiner Servicegeräte für Reifendruckkontrollsysteme von einem auf drei Jahre. Mit dem TPMS-Update Plus stellt Conti Werkstätten monatliche Datenbank-Aktualisierungen für die Servicegeräte TPMS Pro und TPMS Go zur Verfügung. Durch die Updates bleiben die Prüf- und Programmiergeräte für RDKS-Sensoren immer up to date.

Neben der verlängerten Update-Lizenz gibt es noch eine weitere Neuerung bei den Servicegeräten TPMS Pro und TPMS Go: Im Zuge der Umstellung von VDO zu Continental im Ersatzteilgeschäft werden beide Geräte künftig unter der Marke Continental vertrieben. An den Produkten selbst ändert sich dabei nichts.

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Über den Autor

 Jan Rosenow

Jan Rosenow

Ressortleiter Service & Technik, Vogel Communications Group