Autoabos Welche Möglichkeiten sie für Autohändler bieten

Autor Julia Mauritz

Es ist kein kleines Rad, das im Abomarkt gedreht wird: Mobilitäts-Start-ups sammeln von Investoren Millionenbeträge ein. Doch konkrete Nutzerzahlen werden meist nur ungern genannt. Was heißt das für Autohäuser? Warten oder mitmischen?

Autoabo-Anbieter sprießen aktuell wie Frühlingsblumen aus dem Boden.
Autoabo-Anbieter sprießen aktuell wie Frühlingsblumen aus dem Boden.
(Bild: © Pink Badger - stock.adobe.com)

Eine Million: Diese Zahl hat Strahlkraft. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte 2013 das Ziel ausgegeben, dass 2020 eine Million Elektroautos auf den deutschen Straßen rollen sollen. Ferdinand Dudenhöffer vom Duisburger CAR-Institut hat nun in einer Studie in Aussicht gestellt, dass bis zum Jahr 2030 eine Million Neuzulassungen über Abomodelle zustande kommen könnten. Mit einem Marktanteil von bis zu 40 Prozent könnten Autoabos vor allem Barzahlungen und Autokrediten das Wasser abgraben, so seine Prognose.

Fest steht: Es gibt aktuell kaum einen Markt, in dem so eine Goldgräberstimmung herrscht wie bei Autoabos. Start-ups, Banken, Versicherungen, Leasingplattformen und inzwischen auch immer mehr Hersteller springen auf diesen Zug auf. Letztere meist mit Kooperationspartnern wie dem Full-Service-Mobilitätsdienstleister Fleetpool. 257 Aboangebote hat Ferdinand Dudenhöffer vom Duisburger CAR-Institut in einer Auswertung gezählt.