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Weller knackt die Milliarden-Grenze

Redakteur: Gerd Steiler

Die Berliner Weller-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2014 mehr als 46.000 Neu- und Gebrauchtwagen verkauft – und durchbrach erstmals die Schallmauer von einer Milliarde Euro Jahresumsatz.

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Die Weller-Gruppe hat im vergangenen Jahr die Umsatzmarke von einer Milliarde Euro erstmals geknackt.
Die Weller-Gruppe hat im vergangenen Jahr die Umsatzmarke von einer Milliarde Euro erstmals geknackt.
(Foto: Wellergruppe)

Auf der traditionellen Führungskonferenz der Weller-Gruppe in Berlin präsentierte Unternehmenschef Burkhard Weller positive Zahlen. Bei dem zum zehnten Mal ausgetragenen Motivationstreffen des Weller-Führungszirkels, zu dem fast 100 Teilnehmer geladen waren, standen er und Co-Geschäftsführer Jörg Hübener sowie die Brandmanager der drei Markensparten Autoweller (Michael Franz und Carsten Hagedorn), B&K (Werner Söcker) und Max Moritz (Frank Girra) Rede und Antwort.

Die offizielle Konzernbilanz der Weller-Gruppe weist für das Geschäftsjahr 2014 einen Gesamtumsatz von 1,01 Milliarden Euro aus. Damit übersprang die Gruppe erstmals die magische Grenze von einer Milliarde Euro Jahresumsatz. Das Absatzvolumen der Autohaus-Gruppe stieg auf insgesamt 46.344 Neu- und Gebrauchtwagen.

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Die 15.510 ausgelieferten Neuwagen verteilten sich wie folgt auf die drei Weller-Markensparten: Autoweller (Toyota/Lexus): 2.970 Einheiten, B&K (BMW/Mini): 6.370 Einheiten und Max Moritz (VW, Audi, Skoda): 6.170 Einheiten. Die 30.834 verkauften Gebrauchtwagen verteilten sich so: Autoweller (6.014 Einheiten), B&K (12.563 Einheiten) und Max Moritz (12.257 Einheiten).

Die durchschnittliche Umsatzrendite der derzeit 32 Händlerbetriebe der Berliner Autohaus-Gruppe lag Unternehmensangaben zufolge im vergangenen Jahr bei knapp einem Prozent. Die Eigenkapitalquote lag bei rund 20 Prozent.

Für das laufende Geschäftsjahr hat sich Unternehmenschef Burkhard Weller einiges vorgenommen. Gemeinsam mit seinem Mitarbeiter- und Führungsteam will der Auto-Tycoon 2015 mehr als 50.000 Fahrzeuge verkaufen und den Gruppen-Umsatz auf rund 1,1 Milliarden Euro steigern. Nach Wellers Erwartungen wird sich die Umsatzrendite der Weller-Betriebe im laufenden Jahr „besser entwickeln als 2014“ und soll etwas über einem Prozent liegen. Dabei sieht Weller für 2015 deutlich mehr Chancen als Risiken. Als besonders positive Faktoren nannte er gegenüber »kfz-betrieb« das stabile wirtschaftliche Umfeld in Deutschland, die nach wie vor geringe Zahl an Arbeitslosen sowie die weiter steigenden Verbrauchereinkommen.

Große Ziele

Mittelfristig hat Weller noch Größeres vor. Angesichts des guten Geschäftsergebnisses sieht der Firmenlenker sich und sein Unternehmen auf Kurs für die von ihm ausgerufene „Wachstumsstrategie 2020“: Sie sieht vor, dass der Jahresabsatz der Autohaus-Gruppe in den kommenden fünf Jahren auf rund 100.000 Einheiten steigt. Als Umsatzziel gibt Weller die Zwei-Milliarden-Euro-Marke an.

Die künftige Strategie der Autohaus-Gruppe sowie die mittelfristige Geschäftsplanung standen im Mittelpunkt individueller Brand-Runden. In diesem Rahmen wurde eine Veränderung im Brandmanagement von Autoweller bekannt gegeben. Michael Franz wird mit sofortiger Wirkung und „auf eigenen Wunsch“ neuer Filialleiter bei Auto Saxe in Leipzig und übernimmt dort die Verantwortung für das operative Geschäft. Die Leitung von Autoweller übergibt Franz an Carsten Hagedorn, der seit 2006 im Unternehmen beschäftigt ist. Als neuer Autoweller-Brandmanager erhielt Hagedorn zugleich die Gesamtprokura.

Während einer festlichen Abend-Gala im Ballsaal des Hotels de Rome wurde das B&K-Autohaus in Paderborn (BMW/Mini) als beste Filiale des vergangenen Jahres mit der „Wellertreppe“ ausgezeichnet. Filialleiter Ulrich Kükenhöner nahm den Preis in Empfang. Mit nominiert waren Autoweller Bielefeld (Toyota), B&K Bad Salzuflen (BMW) sowie Max Moritz Emden (VW, Audi, Skoda).

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