ZLW Weniger Abmahnungen

Autor: Doris Pfaff

Ihre Abmahnaktivitäten hat die ZLW wegen der besonderen Belastung der Kfz-Betriebe im vergangenen Jahr deutlich heruntergefahren. Der Beratungsbedarf der Mitglieder in Sachen Wettbewerbsrecht ist allerdings gestiegen.

Ulrich Dilchert, Geschäftsführer der ZLW, rät Händlern, ihre auf dem Betriebsgelände abgestellten Neufahrzeuge nach den Pkw-EnVKV-Vorgaben auszuzeichnen.
Ulrich Dilchert, Geschäftsführer der ZLW, rät Händlern, ihre auf dem Betriebsgelände abgestellten Neufahrzeuge nach den Pkw-EnVKV-Vorgaben auszuzeichnen.
(Bild: Promotor)

Als Dienstleister für das Kfz-Gewerbe liegt der Schwerpunkt der ZLW-Tätigkeit darauf, Anfragen aus den Mitgliedsverbänden zu beantworten, ob beispielsweise geplante Werbeaktionen von Autohändlern rechtens sind. Außerdem nehme die Information über unseriöse Abmahnaktionen durch Dritte viel Raum ein, erläuterte ZLW-Geschäftsführer Ulrich Dilchert bei der Mitgliederversammlung der Zentralvereinigung zur Aufrechterhaltung lauteren Wettbewerbs (ZLW) im Juni.

Die häufigsten Gründe für die Abmahnungen und Verwarnungen durch die ZLW waren fehlerhafte Verbrauchsangaben und Finanzierungswerbung. Weil in vielen Bereichen im Autohaus Unsicherheiten und Unklarheiten bestünden, sei der Informationsbedarf der Mitglieder weiterhin sehr hoch, so Dilchert.

Über den Autor

 Doris Pfaff

Doris Pfaff

Redakteurin bei »kfz-betrieb«, Ressort Verbände & Politik