Daimler Wenn das Auto fürs Parken zahlt

Autor / Redakteur: spx / Marie-Madeleine Aust

Handy-Nutzer können schon länger mit Fingerabdruck zahlen. Mercedes-Fahrer benötigen dafür künftig kein Smartphone mehr.

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Der „Mercedes Pay“ genannte Dienst steht in neueren Fahrzeugen der Marke zur Verfügung, die über einen Fingerabdrucksensor in der Mittelkonsole verfügen.
Der „Mercedes Pay“ genannte Dienst steht in neueren Fahrzeugen der Marke zur Verfügung, die über einen Fingerabdrucksensor in der Mittelkonsole verfügen.
(Bild: Daimler)

Mercedes-Fahrer können Waren und Dienstleistungen künftig per Fingerabdruck direkt aus dem Fahrzeug heraus bezahlen. Der Autohersteller bietet gemeinsam mit Kooperationspartner Visa ab dem Frühjahr 2022 das sogenannte native In-Car-Payment an. Nutzer benötigen beispielsweise an einer Tankstelle oder im Parkhaus für die Zahlung weder Passwort noch Handy, sondern authentifizieren sich über den Fingerabdruck-Sensor in der Mittelkonsole des Fahrzeugs.

Der „Mercedes Pay“ genannte Dienst steht in neueren Fahrzeugen der Marke zur Verfügung, die einen Fingerabdrucksensor in der Mittelkonsole haben. Finanzdienstleister Visa stellt sein „Cloud Token Framework“ zur Verfügung, das Zahlungsinformationen sicher in einer Cloud speichert. Neben dem Fahrzeug können auch andere Endgeräte des Kunden auf dieses Konto zurückgreifen.

In-Car-Payment gilt als zunehmend wichtige Komfort-Funktion für Autofahrer. Neben Park- und Kraftstoffrechnungen sollen sich in Zukunft auch andere Zahlungen vom Steuer aus erledigen lassen – von der Pizza-Bestellung bis zum Zeichentrickfilm für die Kinder im Fond. Auch das Herunterladen zusätzlicher Ausstattungs-Features für das Fahrzeug gewinnt an Bedeutung.

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