Klimaservice bei E- und Hybridautos Werkstätten müssen Know-How aufbauen

Autor: Steffen Dominsky

Bei E- und Hybridautos kühlt die Klimaanlage nicht nur Passagiere, sondern auch den Antrieb. Das macht das System komplexer und anfälliger. Werkstätten müssen deshalb Know-how aufbauen, wollen sie bei Problemen nicht schulterzuckend dastehen.

Künftig werden Werkstätten verstärkt mit CO2 bei Arbeiten an Thermomanagementsystemen konfrontiert. So setzt zum Beispiel Volkswagen beim ID3 auf eine Wärmepumpe mit R744 als Kältemittel.
Künftig werden Werkstätten verstärkt mit CO2 bei Arbeiten an Thermomanagementsystemen konfrontiert. So setzt zum Beispiel Volkswagen beim ID3 auf eine Wärmepumpe mit R744 als Kältemittel.
(Bild: Klimacheck)

Die Ente hatte ein Rolldach, der Käfer ein Faltdach und der Mercedes ein Schiebedach – gegen Aufpreis, logo. Meist serienmäßig gab es zumindest „Ausstellfenster“ für ein zugfreies Klimatisieren des Innenraums – die Älteren erinnern sich. Schon früh machten sich Automobilkonstrukteure Gedanken um ein „prima Klima“ in unseren Blechbüchsen auf Rädern. Die Ideallösung fanden sie in der motorbetriebenen Klimaanlage. Sie macht nicht nur Luft, sondern auch kalt. Und fällt sie doch einmal aus: „Was soll’s, fahren tut die Kiste nach wie vor!“, sagt sich zumindest die Werkstatt. Und recht hat sie. Zwar verlangt der temporäre Ausfall des Komfortverbessers einen gewissen Verzicht vom Fahrzeugeigner. In seiner Mobilität schränkte er ihn jedoch nicht ein.

Klimaprofi Andreas Lamm möchte Werkstätten mit seinem Konzept „Thermospezialist“ fit in Sachen Klima und Wärmepumpe machen.
Klimaprofi Andreas Lamm möchte Werkstätten mit seinem Konzept „Thermospezialist“ fit in Sachen Klima und Wärmepumpe machen.
(Bild: Klimacheck)

Über den Autor

 Steffen Dominsky

Steffen Dominsky

Redakteur »kfz-betrieb«, "Fahrzeug + Karosserie", stellv. Ressortleiter Service & Technik »kfz-betrieb«, Vogel Communications Group