Werkstatt- und Teilegeschäft: Druck auf die Erträge wächst

BBE-Forum zeigt Trends im Kfz-Aftermarket

| Autor: Norbert Rubbel

Das Kölner Aftersales Forum präsentiert den Teilnehmern Perspektiven und Marketingstrategien für den Aftermarket.
Das Kölner Aftersales Forum präsentiert den Teilnehmern Perspektiven und Marketingstrategien für den Aftermarket. (Bild: BBE Automotive)

Das vergangene Jahr hat sich für die meisten Marktakteure der Kfz-Branche positiv entwickelt: Die Pkw-Neuzulassungen legten um 4,5 Prozent auf 3,35 Millionen zu. Der Fahrzeugbestand wuchs um 1,6 Prozent auf 45,8 Millionen Pkws, was in absoluten Zahlen einem Plus von über 732.000 potenziell zu wartenden und reparierenden Fahrzeugen entspricht. Doch trotz der positiven Marktentwicklung geraten die Erträge im Werkstatt- und Teilegeschäft immer mehr unter Druck.

Zu den Gründen zählt beispielsweise die Schadensteuerung der Automobilhersteller und Versicherer. Zudem haben branchenfremde Onlinehändler den Verkauf von Autoteilen als lukratives Geschäftsfeld für sich entdeckt. Beteiligungen und Übernahmen auf der Großhandelsebene verändern nicht nur die Gesellschafterstrukturen der bestehenden Kooperationen. Sie führen auch zum Margenverfall bei den kleinen bis mittelständischen Teilehändlern.

Perspektiven für den Aftermarket

Das 18. Kölner Aftersales Forum der BBE Automotive am 22. Juni 2017 im Hotel Hyatt zeigt, mit welchen „Trends, Herausforderungen und Chancen im Aftermarket 2020 plus“ zu rechnen sind. Namhafte Referenten berichten über die Perspektiven und erfolgreiche Marketingstrategien für den Aftermarket. Mit dabei sind beispielsweise ATU-Geschäftsführer Andreas Schmidt, Handelsforscher Dr. Kai Hudetz, Innnovationsexperte Gerriet Danz und Rolf Körbler von der Driver Handelssysteme GmbH.

Mit Spannung werden aber auch die Vorträge von Dr. Christian Schäferbarthold zu den „Megatrends im Teilehandel“ und von Thomas Geck mit dem Thema „Die Rolle der Versicherungswirtschaft im Kfz-Aftersales“ erwartet. Über die „Trends im Servicemarkt“ und „Strategien der OEMs“ informieren die BBE-Marktanalysten Eckhard Brandenburg und Markus Frömgen.

Zielgruppe des Aftersales Forums sind die Teile- und Service-Verantwortlichen der Automobilhersteller und -händler sowie die Führungskräfte der Ersatzteil- und Reifenlieferanten. Weitere Informationen zur Anmeldung und zum Programm gibt BBE-Projektassistentin Agnieszka Sion, Telefon: 0221/93655-259, E-Mail: asion@bbe-automotive.de.

Kommentare werden geladen....

Ihr Kommentar zum Thema

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 44726731 / Service)

Plus-Fachartikel

Byton: „Ein digitales Erlebnis“

Byton: „Ein digitales Erlebnis“

45.000 Euro netto will das chinesische Start-up Byton für sein Elektro-SUV M-Byte verlangen. Nach dem Start in China Anfang 2020 soll das Auto ein Jahr später auch nach Europa kommen. Byton-Manager Andreas Schaaf erläutert die Pläne des Fabrikats. lesen

Werkstattkonzepte: Markenpartner durch die Hintertür

Werkstattkonzepte: Markenpartner durch die Hintertür

Werkstattkonzepte für den freien Markt gibt es nicht nur vom Teilegroßhandel, sondern auch von Autoherstellern. Besonders weit ist PSA mit seiner Kette Eurorepar Car Service. Doch andere Konzerne ziehen jetzt nach. lesen