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Werkstattausrüstung: Da geht die Reise hin

| Autor / Redakteur: Ottmar Holz / Ottmar Holz

Drei Themenschwerpunkte beherrschten die italienische Leitmesse Autopromotec in Bologna: Kalibrierwerkzeuge für Fahrerassistenzsysteme, die Vernetzung von Werkstattgeräten und digitale Arbeitshilfen prägen die Werkstattwelt von morgen.

An vielen Messeständen umlagerten die Besucher dicht gedrängt vor allem die Vorführungen von hochpreisigen und vernetzbaren Servicegeräten.
An vielen Messeständen umlagerten die Besucher dicht gedrängt vor allem die Vorführungen von hochpreisigen und vernetzbaren Servicegeräten.
(Bild: Holz/»kfz-betrieb«)

Rappelvolle Gänge und dicht gedrängte Besuchertrauben um teure Servicegeräte – von einer heraufziehenden Krise und Kaufzurückhaltung war auf der Autopromotec vor allem in den Hallen der Großgerätehersteller nichts zu spüren. Mit verantwortlich für die gute Kauflaune waren nicht nur die üblichen Messepreise – in Italien gibt es derzeit von staatlicher Seite massive Zuschüsse im mittleren zweistelligen Prozentbereich und höher beim Kauf vernetzbarer Geräte und Maschinen. Diese Vernetzung beschränkt sich dabei nicht nur auf die bloße Übertragung der zu einem konkreten Auftrag zugehörigen Fahrzeugdaten wie Fahrgestellnummer, Kilometerstand und Kennzeichen an die einzelnen Geräte wie AU-Tester oder Klimaservicestation. Als nach eigenen Angaben erster Hersteller stellte Ravaglioli eine „Teq-Link“ genannte Vernetzungssoftware vor, die vorerst nur auf den hauseigenen Geräten läuft und über eine Schnittstelle mit ASA-Network und natürlich auch mit dem DMS des Autohauses kommuniziert.

Predictive Maintenance

Mit der „Teq-Link“-Anwendung von Rava- glioli kann die Werkstatt die tatsächliche Nutzung von Werkstattgeräten wie Bremsprüfstand, Achsvermessung oder Hebebühnen dokumentieren.
Mit der „Teq-Link“-Anwendung von Rava- glioli kann die Werkstatt die tatsächliche Nutzung von Werkstattgeräten wie Bremsprüfstand, Achsvermessung oder Hebebühnen dokumentieren.
(Bild: Holz/»kfz-betrieb«)