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Werkstattnetze: HUK geht neue Wege

Autor / Redakteur: Holger Schweitzer / Dr. Holger Schweitzer

Die HUK-Coburg will sich im Werkstattservice stärker positionieren. Da der Ausbau des eigenen Werkstattnetzes bislang schleppend vorankommt, setzt der Versicherer nun in einem Pilotversuch auf Kooperationen mit Pitstop und Markenwerkstätten.

Die HUK-Coburg will weiter ins Werkstattgeschäft eindringen. Um Autoservice flächendeckender anbieten zu können, testet der Versicherer eine Kooperation mit Pitstop und Markenwerkstätten.
Die HUK-Coburg will weiter ins Werkstattgeschäft eindringen. Um Autoservice flächendeckender anbieten zu können, testet der Versicherer eine Kooperation mit Pitstop und Markenwerkstätten.
(Bild: HUK-Autoservice)

Über das Werkstattnetz „Die Partnerwerkstatt“ will die HUK-Coburg ihren Kunden auch Autoservicedienstleistungen anbieten. Allerdings bleibt die Anzahl der Partnerbetriebe vor allem in städtischen Bereichen hinter den Erwartungen des Versicherers zurück. Infolgedessen wird die Versicherung künftig mit Pitstop und Markenwerkstätten kooperieren. Das erklärten Dr. Jörg Rheinländer, Vorstandsmitglied Autoversicherung, Haftpflicht-, Unfall- und Sachversicherungen, und Thomas Geck, Leiter Schaden-Prozessmanagement, in einer Pressekonferenz im Oktober letzten Jahres.

Das Konzept des HUK-Werkstattnetzes basiert vor allem darauf, Karosserie- und Lackierfachbetriebe, die bereits in der Unfallinstandsetzung mit der Versicherung zusammenarbeiten, für den Autoservice als Zusatzgeschäft zu gewinnen. 15 weitere Betriebe seien derzeit dabei, die Kapazitäten für die Dienstleistungen aufzubauen. Wie Geck erklärte, komme das Werkstattangebot zwar gut bei den Endkunden an – 95 Prozent würden den Service weiterempfehlen – es fehle jedoch vor allem im urbanen Bereich an Partnerbetrieben, um eine gute geografische Abdeckung zu erzielen.