Werkstattplanung: Jederzeit im Bilde

Der Einsatz einer Werkstattplanungssoftware hilft, sowohl im normalen Tagesgeschäft als auch in stressigen Situationen den Überblick zu behalten. Allerdings: Ganz ohne Papier geht es noch nicht.

| Autor: Simon Ruppert

Voller Überblick: Erdal Acar (li.) bespricht mit seinem Mitarbeiter Timo Elias den Stand der Auftragsbearbeitung direkt am Monitor in der Werkstatt.
Voller Überblick: Erdal Acar (li.) bespricht mit seinem Mitarbeiter Timo Elias den Stand der Auftragsbearbeitung direkt am Monitor in der Werkstatt. (Bild: Rubbel/»kfz-betrieb«)

Die Digitalisierungswelle hat längst auch den Kfz-Bereich erfasst. Immer tiefergehend sollen auch Werkstätten ihre Prozesse durchgängig digitalisieren, um Kunden-, Fahrzeug- und Reparaturdaten an jedem Ort und zu jeder Zeit verfügbar zu haben. Allerdings sind Werkstätten immer noch Handwerksbetriebe, die oft nur ungern ihre jahrelang gepflegte, analoge Wohlfühlzone verlassen und konsequent den Schritt in die digitale Welt gehen. Ob es in einer freien Werkstatt mit fünf Mitarbeitern sinnvoll und notwendig ist, alles bis hinunter zum letzten Schraubenschlüssel in digitale Prozesse zu transferieren, ist fraglich. Im Bereich der Werkstatt- und Terminplanung kann der Einsatz einer Planungssoftware allerdings deutliche Erleichterung und Sicherheit in der Auftragsabwicklung bringen.

Das zeigt das Beispiel von Erdal Acar. Der 43-jährige Kfz-Meister war 20 Jahre lang in leitender Funktion in Werkstätten angestellt, bevor er sich vor rund eineinhalb Jahren selbstständig machte. „Ich komme noch aus der analogen Welt des Auftragsbuches und der handgeschriebenen Arbeitsaufträge. Irgendwann hat es mich extrem gestört, bei jeder Frage, beispielsweise zum Fahrzeugstatus, den Monteuren hinterherrennen zu müssen“, erinnert sich Acar. Bereits in seiner Zeit als Angestellter arbeitete er mit der Repdoc-Software von Wessels und Müller, allerdings hauptsächlich zur Teilebestellung.

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