Werkstattplattform: In Krisenzeiten unkompliziert Hilfe finden

Informationen zu Öffnungszeiten und Leistungen

| Autor: Jakob Schreiner

Auf der Plattform „Werkstattoffen.de“ können Hilfesuchende schnell und unkompliziert die Öffnungszeiten der teilnehmenden Werkstätten checken.
Auf der Plattform „Werkstattoffen.de“ können Hilfesuchende schnell und unkompliziert die Öffnungszeiten der teilnehmenden Werkstätten checken. (Bild: Topmotive)

Schnell und unkompliziert die Öffnungszeiten und das Leistungsspektrum von Werkstätten in der Nähe abfragen zu können, verspricht die jetzt online gegangene Informationsplattform „Werkstattoffen.de“. Das Projekt hat der Datenspezialist Topmotive ins Leben gerufen, um Menschen während der Corona-Krise Hilfe in Sachen Mobilität zu bieten.

Werkstattinhaber können kostenlos den Status inklusive ihrer Öffnungszeiten einpflegen. Nach Abschluss der Registrierung können Daten individuell und ad-hoc angepasst werden. Hilfesuchende Menschen – im Speziellen Rettungs- und Einsatzkräfte – finden über eine Abfrage mittels Postleitzahl in Sekundenschnelle eine Werkstatt in der Nähe, die geöffnet hat und die Reparaturen am Fahrzeug durchführen kann. „Jeder Kontakt zu Werkstätten hilft der Plattform weiter – denn diese wird nur funktionieren, wenn relevante Betriebe mitmachen und die jeweiligen Angaben wie Öffnungszeiten und Leistungen kontinuierlich pflegen und updaten“, erklärt Krunoslav Bagaric, Geschäftsführer der Topmotive-Gruppe.

Tipps in der Corona-Krise Die Folgen des Kampfes gegen die Corona-Ausbreitung haben die Kfz-Branche überrollt. Welche Hilfen gibt es? Wie unterstützen Staat und Branchenpartner die Händler und Werkstätten? Und was ist eigentlich noch erlaubt? Antworten darauf und erste Anwender-Tipps aus der Branche gibt »kfz-betrieb« in einem neuen Bereich auf der Webseite.

Laut einer Mitteilung vom Mittwoch ist die schnelle „Hilfe für Helfer“ der wesentliche Grund für die Plattform. Topmotive verfolge mit ihr keinerlei wirtschaftlichen Interessen. Das Projekt werde nach der Corona-Krise wieder beendet, und sämtliche erfassten Daten würden gelöscht.

Die Idee für die Plattform entstand während des von der Bundesregierung initiierten Hackathons „wirvsvirus“, an dem Topmotive-Mitarbeiter im privaten Umfeld teilnahmen.

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