ZDK-Fachgruppe Freie Werkstätten Werkstattthemen mehr in den Fokus nehmen

Autor / Redakteur: Nick Luhmann / Doris Pfaff

Sich stärker vernetzen und mehr mit den Vertretern der Kfz-Landesverbände ins Gespräch kommen, das hat sich die ZDK-Fachgruppe Freie Werkstätten auf die Fahne geschrieben. Den Auftakt der virtuellen Gespräche machte Schleswig-Holstein.

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Stefan Vorbeck, Vorsitzender der ZDK-Fachgruppe Freie Werkstätten, startete in Schleswig-Holstein die neue Veranstaltungsreihe.
Stefan Vorbeck, Vorsitzender der ZDK-Fachgruppe Freie Werkstätten, startete in Schleswig-Holstein die neue Veranstaltungsreihe.
(Bild: Auto-Vorbeck)

Der Austausch untereinander soll intensiviert werden. Dafür hatten sich die Mitglieder der Fachgruppe Freie Werkstätten im Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) mehrmals ausgesprochen. Umgesetzt werden soll das unter anderem mit einer virtuellen Gesprächsrunde, die in Schleswig-Holstein gestartet ist. Auf der Tagesordnung stehen aktuelle Werkstatt- und Technikthemen, aber auch die künftige Organisation des Fachbereichs im ZDK.

Stefan Vorbeck, Vorsitzender der Fachgruppe, dankte Nina Eskildsen, Präsidentin des Kfz-Landesverbands Schleswig-Holstein, und dem Landesinnungsmeister Tim Schneider für den Auftakt zu dieser Gesprächsrunde.

Die Entscheidung, damit in Schleswig-Holstein zu starten, hatte Vorbeck in Absprache mit seinen Kollegen nicht allein aus Verbundenheit zu seinem Heimatverband getroffen. Auch die „kooperative Reaktion“ des Landesverbands auf den Beschluss der Fachgruppe Freie Werkstätten im vergangenen Oktober habe eine Rolle dabei gespielt. Die Fachgruppe hatte beschlossen, sich dafür einzusetzen, einen Geschäftsführer Freie Werkstätten beim ZDK zu installieren. Dies hatte sie später mit dem Präsidium des ZDK und dem Vorstand diskutiert.

Wichtige Zukunftsthemen effizient bearbeiten

Detlef Peter Grün, Vorsitzender des Ausschusses Freie Werkstätten Nordrhein-Westfalen und zugleich ZDK-Vorstandsmitglied, erläuterte die Hintergründe. Es gehe darum, wichtige Zukunftsthemen für die Werkstätten allgemein, aber besonders auch für die ungebundenen beziehungsweise freien Werkstätten effizient und zukunftsgerichtet zu bearbeiten. Als Beispiele nannte er die Euro-7-Thematik, die Elektromobilität, die Transformation der Branche und die Telematik beziehungsweise den Zugang zu den Fahrzeugdaten.

Die für diese Themen zuständige ZDK-Abteilung Technik, Sicherheit und Umwelt sei zurzeit sehr eingespannt in die Themen Akkreditierung und AÜK. Andere kämen deshalb verständlicherweise etwas kurz, so Grün.

Werkstatthemen seien für alle Kfz-Betriebe wichtig

Vorbeck erläuterte, dass viele Landesverbände über die Arbeit für und mit den freien Werkstätten diskutiert hatten. Hier sei es erforderlich und wichtig, die Landesverbände zu unterstützen. Die Landesverbände müssten erklären, wie sie sich die Arbeiten für die freien Betriebe vorstellten.

Eskildsen betonte ebenfalls: Man müsse die Arbeit für eine so große Mitgliedsgruppe so gestalten, dass diese wahrnehmbar sei. Nur dann würde sich die Mitgliedsgruppe mit dem Verband identifizieren. Landesinnungsmeister Tim Schneider ergänzte, dass er ähnliche Diskussionen aus seiner Arbeit für Servicebetriebe kenne. Für diese wirke es so, als würde sich der Verband in seiner Arbeit auf den Handel ausrichten. Die Themen, die die Werkstatt betreffen, seien aber letztlich für alle Kfz-Betriebe wichtig.

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