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Werkstattumbau: Platz und Geld gespart

| Autor / Redakteur: Dorothee Pilavas / Norbert Rubbel

Die neuen Werkstattanforderungen von VW an ihre Nutzfahrzeugpartner lassen sich in vielen Betrieben nur mit baulichen Veränderungen umsetzen. Damit die Kosten im Rahmen bleiben, sind individuelle Lösungen gefordert.

Beim Einbau der Achsmessbühne war höchste Präzision gefordert, da die Fahrzeuge für die Kalibrierung der Fahrerassistenzsysteme und die Schweinwerfereinstellung vollkommen gerade stehen müssen.
Beim Einbau der Achsmessbühne war höchste Präzision gefordert, da die Fahrzeuge für die Kalibrierung der Fahrerassistenzsysteme und die Schweinwerfereinstellung vollkommen gerade stehen müssen.
(Bild: Schormann)

Um den Service für den VW-Transporter Crafter gewährleisten zu können, müssen die Vertragswerkstätten mit neuen Arbeitsplätzen ausgestattet werden. Die Anforderungen von VW betreffen insbesondere die Abmessung der Nutzfahrzeugarbeitsplätze sowie die Tragkraft der Hebebühnen. Das Düsseldorfer Architekturbüro Schormann Architekten hat innerhalb eines Jahres zehn VW-Betriebe der Gottfried-Schultz-Gruppe auf den aktuellen technischen Stand gebracht und dabei auch gleich die neue gesetzliche Richtlinie für die Scheinwerfereinstellung umgesetzt. Insgesamt investierte das Unternehmen knapp 2,1 Millionen Euro in den Umbau und die Neueinrichtung seiner Werkstätten.

Für die Nutzfahrzeug-Arbeitsplätze fordert VW eine Abmessung von zehn mal fünf Metern sowie eine lichte Höhe von 5,2 Metern, gemessen von der Arbeitsplatzebene beziehungsweise der Bodenebene der Grube. Die Hebebühnen müssen eine Tragfähigkeit von 5,5 Tonnen aufweisen. Insgesamt sieht VW vier Arbeitsplätze vor: eine Mechanikerbühne, einen Achsmessplatz, einen Arbeitsplatz zur Kalibrierung der Fahrerassistenzsysteme (FAS) und einen zur Lichteinstellung.