Studie Wie Autobesitzer zu Online-Ankaufdiensten stehen

Autor: Yvonne Simon

Die meisten privaten Autoverkäufer wollen ihre Fahrzeuge möglichst schnell und ohne Aufwand loswerden. Einfache Prozesse sind ihnen sogar wichtiger als der erzielte Preis, wie eine Studie im Auftrag von Mobile.de zeigt.

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Über den Händler, privat oder online: Es gibt viele Möglichkeiten, das eigene Auto zu verkaufen.
Über den Händler, privat oder online: Es gibt viele Möglichkeiten, das eigene Auto zu verkaufen.
(Bild: Citroën)

Mehr als jeder dritte private Autobesitzer (34,2 %) in Deutschland hat bereits ein Fahrzeug über einen Online-Ankaufdienst verkauft oder kann sich vorstellen, dies künftig zu tun. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage im Auftrag der Onlinebörse Mobile.de.

Jüngere Menschen zeigen sich dabei einmal mehr offener als ältere: 24,7 Prozent der 18- bis 24-Jährigen würden einen Dienst wie den „Mobile.de Motor Verkauf“ nutzen. In der Altersgruppe ab 55 Jahren sind nur 16,7 Prozent bereit dazu. Bei dem Dienst von Mobile.de veräußern Interessenten ihre Fahrzeuge über lokale Ankaufstationen bei Partnerhändlern der Plattform.

Den größten Vorteil von Onlinediensten sehen die Befragten im schnellen Verkauf des eigenen Autos (31,9 %). Als Pro-Argumente bewerten sie außerdem, sich nicht mit Anfragen von Privatkäufern befassen zu müssen (31,2 %) und eine Erleichterung hinsichtlich der Formalitäten wie Ab- und Ummeldung (26,5 %).

Geringer Aufwand schlägt Preis

Gleichzeitig bleibt ein möglichst hoher erzielter Verkaufspreis für viele Umfrageteilnehmer ausschlaggebend. Werden sie allerdings vor die Wahl gestellt, was ihnen beim Autoverkauf wichtiger ist – „so wenig Aufwand wie möglich“ oder „der bestmögliche Preis“ –, entscheidet sich weniger als die Hälfte (43,4 %) für den finanziellen Aspekt. Vor Preisverhandlungen schreckt die große Mehrheit (76,3 %) jedoch nicht zurück.

An der vom Meinungsforschungsinstitut Yougov durchgeführten Studie nahmen im Mai 2021 über 2.000 Personen teil.

Erkenntnisse zum Thema Ankauf liefert auch der DAT-Report, für den jedes Jahr Neu- und Gebrauchtwagenkäufer befragt werden. Die aktuelle Ausgabe zeigt, dass 52 Prozent der Neuwagenkäufer ihren Vorwagen an Händler in Zahlung gegeben haben. Nur 7 Prozent haben ihr Fahrzeug ohne Gegengeschäft verkauft – dazu zählen auch Verkäufe an Ankaufplattformen wie „Wirkaufendeinauto.de“.

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Redakteurin Management & Handel