Automotive Business Days Wie sich Händler für das Geschäft von morgen rüsten

Von Martin Achter

Neue Geschäftsfelder, E-Commerce im Fahrzeugvertrieb, digitale Serviceprozesse: Das Automobilbusiness wandelt sich massiv. »kfz-betrieb« gibt Ihnen auf den neuen „Automotive Business Days 2022“ Input dazu, wie Sie Ihr Geschäft für die Zukunft aufstellen können.

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Vertrieb, Service, Digitalisierung: Die neuen Automotive Business Days bieten Profis aus dem Automobilhandel und -service bereichsübergreifendes Wissen aus allen Handlungsbereichen des Kfz-Geschäfts.
Vertrieb, Service, Digitalisierung: Die neuen Automotive Business Days bieten Profis aus dem Automobilhandel und -service bereichsübergreifendes Wissen aus allen Handlungsbereichen des Kfz-Geschäfts.
(Bild: Stefan Bausewein, Collage Meike Ludwig/»kfz-betrieb«)

Verkauf und Werkstatt als getrennte Abteilungen, die nicht viel miteinander zu tun haben? Das war gestern. Heute braucht es die enge, digital vernetzte Zusammenarbeit aller Ertragssparten im Autohaus, um den Herausforderungen der Zukunft gewachsen zu sein.

»kfz-betrieb« trägt dieser Entwicklung Rechnung und hat mit den neuen „Automotive Business Days“ einen Fachkongress konzipiert, der Profis aus dem Automobilhandel und -service aus einer Hand vernetztes Wissen aus allen Handlungsfeldern der Kfz-Branche liefert. Am 21. und 22. Juni findet in Würzburg die Erstauflage inklusive großer Branchenparty statt – eine Plattform für Fachwissen und für Ihr berufliches Networking. Sichern Sie sich jetzt die Teilnahme!

Das neue Event unterstützen die Partner Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe, CG Car-Garantie Versicherung-AG, Loco-Soft, Mobile.de und TÜV Nord Mobilität.

Renommierte Speaker – von Kfz-Betrieben, Herstellern und weiteren Branchenakteuren – zeigen auf zwei Bühnen auf, wie Kfz-Betriebe das klassische Business verändern können, um fit für den Wandel in der Automobilwirtschaft zu bleiben. Eine große Branchenausstellung mit Dienstleistungen rund um das Geschäft von Autohäusern und Werkstätten rundet die Veranstaltungstage ab.

Die Speaker der Automotive Business Days
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Am ersten Kongresstag geht es insbesondere um neue Geschäftsfelder für Handelsbetriebe, um digitale Konzepte für den Fahrzeugvertrieb und Mobilitätsangebote von Händlern, aber auch um Fragen der IT-Sicherheit. Der zweite Kongresstag legt den Fokus auf das Aftersales-Geschäft und dessen Digitalisierung.

Zukunftsstrategien für den Automobilvertrieb und -service in der digitalen Mobilitätswelt

Automotive Business Days Logo

Auf den Automotive Business Days in Würzburg erfahren Sie am 21. und 22. Juni 2022 alles über neueste Entwicklungen rund um den Vertrieb, Service und die Digitalisierung im Kfz-Gewerbe. Praxisbeispiele von Autohäusern und Werkstätten, aber auch aus dem Feld der Herstellerorganisationen zeigen Ihnen, wie sich die Branche auf die Trends von morgen einstellt und neue Konzepte umsetzt. Eine große Branchenausstellung rundet das Angebot ab.

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Ein Höhepunkt der Veranstaltung ist außerdem die Verleihung des neuen „Automotive Business Awards“, der Strategien und Leuchtturmprojekte von Händlern in den Feldern Vertrieb, Service und Digitalisierung auszeichnet. Diese findet am Abend des ersten Kongresstages (21. Juni) statt und mündet in eine große Branchenparty für alle Kongressteilnehmer.

Warum sich neue Geschäftsfelder lohnen

Als Keynote-Speaker setzt Thomas Ulms den Rahmen für die Veranstaltungstage. Ulms war lange als Geschäftsführer im Automobilhandel tätig (Beresa, Münster/Osnabrück) und hat Konzepte entwickelt, mit denen ein Handels- und Servicebetrieb die Transformation des Geschäfts in Angriff nehmen kann. Ulms skizziert in seinem Vortrag, warum für den klassischen Automobilhandel der Vorstoß in neue Geschäftsfelder sinnvoll ist und warum neue Geschäftsmodelle notwendig sind.

Dem schließen sich Handelsbetriebe mit Best-Practice-Beispielen an. Die Plattlinger Autohausgruppe AVP (u. a. VW, Audi, Seat, Porsche) beispielsweise hat im vergangenen Jahr eine eigene E-Mobilitätstochter gegründet, die keine E-Autos verkauft, sondern E-Scooter, E-Bikes, Wallboxen, Fotovoltaikanlagen, Ladespeicher und vieles mehr. Franz Hirtreiter jr., Vorsitzender der Geschäftsführung, stellt das Konzept vor. Und Benjamin Jakob, Geschäftsführer im Autohaus Jakob bei Fulda (u. a. Opel, Nissan), schildert, wie sein Unternehmen in das boomende Caravaning-Geschäft eingestiegen ist.

Ein thematisches Highlight ist der Themenblock „Future Retail“: Vertriebsverantwortliche diverser Marken (Ford, Toyota, Kia, Polestar, MG) schildern, wie ihre Fabrikate das Vertriebsgeschäft der Zukunft gestalten wollen: Onlinevertrieb, stationärer Vertrieb, Agenturmodelle, Direktvertrieb, Händlervertrieb – es gibt viele Gestaltungsvarianten. Und welche ist diejenige, die für einzelne Marken den meisten Erfolg verspricht? Stellvertretend für das Kfz-Gewerbe geht Antje Woltermann, Geschäftsführerin des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), mit den Vertretern der Marken in die Diskussion.

Onlinehändler greifen an

Nicht nur neue Vertriebsmodelle der Hersteller sind für Händler eine Herausforderung. Auch eine wachsende Zahl an neuen Online-Gebrauchtwagenhändlern drängt in den Markt, die Fahrzeuge direkt über das Internet an Kunden verkaufen und ihnen zustellen. Wie reagieren Händler darauf?

Die Autohausgruppe Seitz in Kempten (u. a. VW, Audi, Seat, Skoda) hat ein eigenes Online-Autohaus aufgebaut, das mittlerweile zehn Mitarbeiter beschäftigt. Geschäftsführer Martin Osterberger-Seitz schildert, wie das Unternehmen im Netz agiert.

Onlinevertrieb – das betrifft auch neue Mobilitätskonzepte wie Fahrzeugabos. Das Autohaus Heinemann (Hyundai) hat das dazu gebracht, eine eigene Aboplattform aufzusetzen. Mitinitiator Jürgen Kolodziej stellt das Konzept vor.

Im Aftersales-Geschäft bringt die Digitalisierung ebenfalls neue Erwartungshaltungen der Kunden mit sich. Porsche begegnet diesen mit vielzähligen digitalen Angeboten, um Kunden die Wahl zu lassen und nahtlose Übergänge zwischen ihren bevorzugten Kanälen zu ermöglichen. S. Patrick Eheim, Leiter Aftersales bei Porsche Deutschland, erläutert am zweiten Kongresstag das Konzept. Und Karl Hell, Direktor Aftersales bei Hyundai, skizziert, wie das klassische Werkstattgeschäft und Technologien wie die Fahrzeugvernetzung künftig eine Verbindung eingehen.

Als Händler geben die beiden Autohausgruppen Beresa (Mercedes-Benz, Smart, Hyundai) und Bleker (u. a. div. Stellantis-Marken) Einblick in die Digitalisierung ihres Afteresales-Geschäfts. Und der Renault-Partner Autohaus Hermann erläutert, welche Erfahrungen das Unternehmen in fast einem Jahrzehnt im Service an E-Autos gesammelt hat.

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