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Wie Volkswagen ein zweites WLTP-Debakel vermeiden will

Autor: Christoph Seyerlein

Die Probleme mit der Umstellung auf den Abgasprüfzyklus WLTP sind bei Volkswagen noch immer nicht ganz ausgestanden, da steht die nächste Regel-Verschärfung bereits bevor. Im September 2019 ist es so weit. Nun hat der Hersteller skizziert, wie er ein erneutes Desaster vermeiden will.

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(Bild: Volkswagen)

Noch immer können Händler der Volkswagen-Konzernmarken Kunden nicht das komplette Neuwagenportfolio anbieten. Gerade bei Audi hakt es weiter an einigen Stellen bei der WLTP-Homologation. Zuletzt hieß es von Volkswagen, bis zum Ende des ersten Quartals 2019 wolle man wieder voll lieferfähig sein – mehr als ein halbes Jahr, nachdem die neuen Vorgaben am 1. September 2018 in Kraft getreten ist. Die gesamte Organisation hat das nicht nur Nerven, sondern auch viel Geld gekostet. Die Angaben, wie viel es war, schwanken zwischen einer und 3,6 Milliarden Euro.

Während jene Schwierigkeiten noch nicht endgültig abgearbeitet sind, türmt sich vor Volkswagen bereits das nächste Risiko auf: Zum 1. September 2019 wird das Abgasprüfverfahren noch einmal verschärft. Dann spielen auch Real Driving Emissions (RDE), also im realen Straßenbetrieb gemessene Werte, eine Rolle. Sämtliche neuen Fahrzeuge müssen dann noch einmal den Zyklus durchlaufen.

Über den Autor

 Christoph Seyerlein

Christoph Seyerlein

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«