Jaguar-Land-Rover-Händlerverband „Wir brauchen dringend eine klare Strategie des Herstellers“

Autor: Julia Mauritz

Massive Lieferengpässe, Jaguars Transformation zur Elektromarke und ein laufendes Gerichtsverfahren: Der erste Vorsitzende des Händlerverbands, Marc Voß, und Vorstandsmitglied Rolf Weinert schildern, was die Händler aktuell beschäftigt.

Die Jaguar- und Land-Rover-Händler kämpfen mit massiven Lieferengpässen.
Die Jaguar- und Land-Rover-Händler kämpfen mit massiven Lieferengpässen.
(Bild: Mauritz/»kfz-betrieb«)

Redaktion: Nach wie vor ist der Automobilhandel durch die Corona-Maßnahmen stark eingeschränkt. Wie werten Sie die aktuelle Lage für das Händlernetz von Jaguar und Land Rover?

Rolf Weinert: Sowohl der Hersteller als auch der Handel befinden sich natürlich pandemiebedingt in einer sehr herausfordernden Situation. Bei uns gesellen sich leider auch noch einige fabrikatsspezifische Hürden dazu. Allen voran haben die Händler aktuell mit massiven Lieferengpässen zu kämpfen.

Wo klemmt es besonders?

Weinert: Leider klemmt es aktuell vor allem bei den SUVs, also bei den Modellen, die besonders viel Volumen- und Ertragspotenzial haben. Besonders dramatisch ist die Liefersituation bei den Plug-in-Hybriden. Hier müssen die Kunden zum Teil ein Jahr auf ihren Neuwagen warten.

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 Julia Mauritz

Julia Mauritz

Stv. Ressortleiterin