Maserati „Wir müssen die Profitabilität wiederherstellen“

Autor: Jens Rehberg

2020 war ein weiteres schwieriges Jahr für Maserati. Im Interview mit »kfz-betrieb« erläutert der neue General Manager DACH, Jürgen Schmitz, wie er es anstellen will, dass die Premiummarke hierzulande wieder dauerhaft wachsen kann.

Das für den deutschen Markt bestimmte Kontingent an neuen MC20 für 2021 ist bereits ausverkauft.
Das für den deutschen Markt bestimmte Kontingent an neuen MC20 für 2021 ist bereits ausverkauft.
(Bild: Maserati)

Redaktion: Bei Maserati läuft es derzeit nicht so rund – was hat Sie bewogen, dennoch zu diesem Fabrikat zu wechseln?

Jürgen Schmitz: Die Marke gehört nach wie vor zu den emotionalsten in der Branche und hat eine enorme Strahlkraft. Für viele ist Maserati etwas ganz Besonderes – daran hat sich nichts geändert, egal, ob die Marke in den letzten Jahren erfolgreich oder weniger erfolgreich war. Wichtig ist, zu verstehen, wo Maserati in den nächsten Jahren hin möchte. Stand jetzt sind bereits über 2,5 Milliarden Euro in die Marke geflossen und es werden weitere Investments folgen. Es gibt also das klar erkennbare Ziel, das Fabrikat deutlich weiterzuentwickeln. Als erstes sichtbares Zeichen dafür haben wir im September den Supersportwagen MC20 vorgestellt – für mich ein starkes Statement für die Renaissance der Marke. Es folgt die Elektrifizierung des gesamten Modellportfolios, beginnend mit dem Ghibli Hybrid. Ich bin gekommen, um diese Entwicklung mit zu gestalten und gemeinsam mit unseren Vertriebspartnern auch wieder wirtschaftlichen Erfolg zu haben.

Über den Autor

 Jens Rehberg

Jens Rehberg

Stellv. Chefredakteur und Ressortleiter Newsdesk des »kfz-betrieb«