Interview mit dem Präsidenten des Kfz-Gewerbes Sachsen Wir sind gut aufgestellt

Autor / Redakteur: Das Gespräch führte Doris Pfaff / Doris Pfaff

Ralf Herrmannsdorf trat vor einem Jahr als Präsident des Landesverbands Sachsen an und musste einige Grabenkämpfe befrieden. Jetzt stellen die Coronakrise und politische Eingriffe die Branche vor große Herausforderungen.

Ralf Herrmannsdorf ist seit 2019 Präsident des LV Sachsen.
Ralf Herrmannsdorf ist seit 2019 Präsident des LV Sachsen.
(Bild: Zietz/»kfz-betrieb«)

Redaktion: Die Corona-Pandemie hält alle fest im Griff. Nun gab es den Lockdown light. Wie ist die Lage in Sachsen?

Ralf Herrmannsdorf: Wir investieren alle viel in die Hygieneauflagen, denn es ist oberste Priorität, eine Infektion im Betrieb zu verhindern. Das wäre Gift. Trotz dieser Herausforderungen sind wir bislang gut durch die Krise gekommen. Auch durch den „zweiten“ Lockdown haben wir bisher keinen Einbruch erlebt.

Vor welchen Herausforderungen steht der Landesverband?

Vor einem Jahr bin ich mit meiner Wahl als Präsident ins kalte Wasser gesprungen und hatte seitdem eine Menge Probleme zu bewältigen. Eine Innung ist leider ausgetreten, mit einer weiteren Innung gab es Differenzen. Dazu ging unser Hauptgeschäftsführer in den Ruhestand und musste ersetzt werden. Wir mussten uns neu zusammenfinden und -raufen. Nun haben wir im Verband die Situation geklärt und zu einem konstruktiven Miteinander gefunden. Der nächste Haushalt ist wieder ausgeglichen, und die laufenden Gespräche stimmen uns optimistisch. Daran müssen wir weiterarbeiten.