Continental „Wir wollen es den Werkstätten möglichst leicht machen“

Autor Jan Rosenow

Der Autozulieferer hilft den freien Betrieben bei der Digitalisierung. Erster Schritt ist der Online-Kennzahlenkompass. Und Geschäftsführer Peter Wagner kündigt im Interview schon das nächste Tool an.

Peter Wagner: „Die Auswirkungen der Pandemie und ein stärkerer Wettbewerb zeigen vielen Werkstattbetreibern, dass sie ihr Unternehmen stärker nach Kennzahlen führen müssen.“
Peter Wagner: „Die Auswirkungen der Pandemie und ein stärkerer Wettbewerb zeigen vielen Werkstattbetreibern, dass sie ihr Unternehmen stärker nach Kennzahlen führen müssen.“
(Bild: Continental)

Redaktion: Continental hat mit dem Kennzahlenkompass ein digitales Tool vorgestellt, mit dem Werkstätten ihre wichtigsten Geschäftszahlen im Blick behalten können. Wie kam es zu dieser Produktidee?

Peter Wagner: Der Kennzahlenkompass entstand in engem Austausch mit unseren besten Partnerwerkstätten. Für diese haben wir die sogenannten Expertenkreise ins Leben gerufen. Das sind regionale Foren, in denen sich interessierte Betriebe aus dem Netz der ATE-Bremsencenter austauschen können. Aus den Expertenkreisen kam der Wunsch nach einem Tool, mit dem man bestimmte Aspekte der betriebswirtschaftlichen Analyse optisch darstellen, aber auch eine Potenzialanalyse des eigenen Betriebs vornehmen und seine Investitionen planen kann. Unser Partner Zülchconsulting hatte schon ein vergleichbares Tool. Dieses haben wir zusammen weiterentwickelt und stellen es den Werkstätten zur Verfügung.

Ergänzendes zum Thema
Zur Person: Peter Wagner (57)
  • Seit 2014: Geschäftsführer der Continental Aftermarket GmbH
  • Ab 2010: Vertriebs- und Marketingdirektor
  • Ab 2006: Vertriebsdirektor Export bei Continental Aftermarket
  • Bis 2006: Unterschiedliche Tätigkeiten bei dem Reifenhersteller Pirelli