Hybrid-Verkaufszahlen in Europa steigen

Derzeit rund 340.000 Hybridfahrzeuge zugelassen

22.07.2010 | Autor: SP-X/ole

Noch neu in Europa: Das Hybrid-Coupé Honda CR-Z.
Noch neu in Europa: Das Hybrid-Coupé Honda CR-Z.

Auch nach einem Jahrzehnt auf dem Markt sind Hybridfahrzeuge noch etwas Besonderes. Aber ihre Akzeptanz wächst und damit steigen auch die Verkaufszahlen. Alleine in den vergangenen beiden Jahren konnte Toyota den Absatz des Prius in Europa verdoppeln. Für die ersten 100.000 Einheiten waren noch knapp acht Jahre nötig, die Marke von 200.000 Prius wurde mit der dritten Generation des Modells in nur zwei Jahren übertroffen.

Bei der Nobeltochter Lexus summieren sich die Hybridverkäufe auf knapp 70.000 Einheiten. Den Löwenanteil daran hat die Baureihe RX 400h/450h, die rund 57.500-mal in Europa verkauft wurde. Die Limousine GS 450h kam auf 8.500 Einheiten und selbst der LS 600h als Vertreter der Oberklasse wurde immerhin rund 3.400 Mal geordert.

Auch Honda mischt auf dem Hybridmarkt kräftig mit. Das Mild-Hybridsystem IMA wurde in den Modellen Insight, Civic Hybrid und CRZ bislang an 71.800 europäische Kunden ausgeliefert. Alleine auf den Civic entfielen 45.200 Einheiten. Die Verkäufe des Insight unterstreichen den Trend: Während von der ersten Version des Fahrzeugs lediglich übersichtliche 390 Stück einen Käufer fanden, wurde die zweite Generation seit dem vergangenen Jahr bereits 23.900-mal geordert.

Insgesamt sind in Europa derzeit rund 340.000 Hybridfahrzeuge zugelassen. Die Angebote der deutschen Hersteller fallen noch nicht ins Gewicht, weil der Verkaufsstart wesentlicher Modelle wie VW Touareg Hybrid oder Porsche Cayenne Hybrid erst in diesem Frühjahr erfolgte und der Mercedes S 400h bislang auch eher ein Nischenprodukt ist.

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