E-Auto aus Japan für 11.000 Euro

Mitsubishi und Nissan gründen Joint Venture

| Autor: Andreas Grimm

Elektoautos für alle: Nissan und Mitsubishi wollen einen Kleinwagen zu Preisen eines konventionellen Pkw produzieren.
Elektoautos für alle: Nissan und Mitsubishi wollen einen Kleinwagen zu Preisen eines konventionellen Pkw produzieren. (Foto: Archiv)

Mitsubishi und Nissan wollen laut der japanischen Wirtschaftszeitung „Nikkei“ einen gemeinsamen Anlauf starten und Elektroautos zum Durchbruch verhelfen. Dazu wollen sie ein Kernproblem der E-Mobile angehen: den Preis. Wie die Zeitung bereits in ihrer Montagsausgabe berichtete, wollen die beiden japanischen Konkurrenten, die mit dem I-Miev und dem Leaf zu den Pionieren der Serienfertigung von Elektroautos gehören, gemeinsam einen Elektro-Kleinwagen entwickeln.

Das Ziel sei ein Fahrzeug zu bauen, dessen Preis in etwa den günstigsten Anschaffungskosten für konventionelle Fahrzeuge großer Hersteller entsprechen soll. Als angestrebten Verkaufspreis gibt die Zeitung 1,5 Millionen Yen an, das wären rund 11.000 Euro. Derzeit kostet der I-Miev von Mitsubishi in Japan mindestens 2,52 Millionen Yen (18.400 Euro).

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Das ambitionierte Projekt verfolgen beide Hersteller den Angaben zufolge im Rahmen eines Joint Ventures. In den Markt kommen soll das Fahrzeug bereits im Fiskaljahr 2016, das in Japan bis Ende März 2017 läuft. Das günstige Einsteiger-Auto soll den Angaben zufolge gemeinsam produziert werden. Außerdem wollen beide Seiten gemeinsam an Schlüsseltechniken wie den Lithium-Batterien arbeiten.

Beide Autobauer haben Erfahrung mit elektrischen Antrieben. Nissan hat mit dem Leaf das nach Herstellerangaben weltweit meistverkaufte Elektroauto im Programm, der sich seit 2010 knapp 125.000-mal verkauft haben soll. Mitsubishi baut seit 2009 den I-Miev, der laut Firmenangaben bislang 32.000-mal verkauft wurde.

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