Skoda-Absatz wächst im ersten Halbjahr weiter

Abkühlung in China macht sich noch nicht bemerkbar

| Autor: Andreas Grimm

(Foto: Skoda)

Skoda bleibt weltweit auf Wachstumskurs. Wie aus den am Donnerstag veröffentlichten Zahlen hervorgeht, steigerten die Tschechen ihre weltweiten Auslieferungen im ersten Halbjahr um 4,2 Prozent auf 544.300 Einheiten. Gleichzeitig stieg der operative Gewinn um 22,8 Prozent von 522 Millionen Euro.

Anders als bei anderen Marken gibt das China-Geschäft der Volkswagen-Konzerntochter noch Auftrieb. Dort kletterte der Absatz im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,8 Prozent auf 138.300 Einheiten. Die Auslieferungen in den restlichen Märkten stiegen dagegen zusammengerechnet nur um 3,6 Prozent auf 406.000 Einheiten. Allerdings sei das China-Geschäft in den letzten zwei Monaten ebenfalls schwierig geworden, konstatierte Skoda-Vorstandschef Winfried Vahland.

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In Europa (ohne Russland) verbuchte der Autobauer im ersten Halbjahr einen deutlichen Verkaufszuwachs. In den EU- und Efta-Staaten verkaufte Skoda nach Angaben des Herstellerverbands Acea 320.000 Neuwagen, ein Plus um 5,5 Prozent. In Deutschland stiegen die Verkäufe um 5,6 Prozent. „Mit dieser guten Verkaufsentwicklung konnten wir die schwierige Marktsituation in Russland und der Ukraine kompensieren“, sagte Vahland, ohne nähere Zahlen zu nennen.

Mit dem Absatz steigerte Skoda im ersten Halbjahr auch den Umsatz. Die Erlöse stiegen im ersten Halbjahr um 7,5 Prozent auf 6,421 Milliarden Euro. Im gleichen Zeitraum erreichte das operative Ergebnis 522 Millionen Euro (+ 22,8 %), die Umsatzrendite kletterte in der Folge von 7,1 auf 8,1 Prozent. Ursachen für die Ergebnisverbesserung waren den Angaben zufolge eine stärkere Absatzsteigerung bei höherwertigeren Modellen (Mixverbesserung) und geringere Materialkosten.

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