BMW-Absatz wächst im Februar stärker

Neue X-Modelle sollen Wachstum weiter antreiben

| Autor: Andreas Wehner

(Foto: BMW)

BMW hat im Februar beim Absatzwachstum an Tempo zugelegt. Der Münchner Autobauer verkaufte weltweit 5,8 Prozent mehr Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce als im Vorjahresmonat. 178.910 Einheiten bedeuteten einen neuen Rekordwert für den Monat Februar, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Zusammengenommen legte der BMW-Konzern in den ersten beiden Monaten dieses Jahres um 4,8 Prozent auf 348.459 Auslieferungen zu.

Die Kernmarke BMW alleine wuchs um 5,1 Prozent auf 155.328 verkaufte Einheiten. Damit lag das Premiumfabrikat jedoch sowohl beim Wachstumstempo als auch bei den absoluten Auslieferungen hinter dem Konkurrenten Mercedes. Die Stuttgarter steigerten ihre weltweiten Verkäufe im Februar um 6,3 Prozent auf 163.580 Einheiten. Die VW-Tochter Audi legte dagegen nur um 4,6 Prozent auf 130.950 Einheiten zu. BMW-Chef Harald Krüger hatte kürzlich in einem Interview erklärt, bis 2020 beim Absatz wieder an der Spitze der Premiumhersteller fahren zu wollen.

Großen Anteil am Wachstum von BMW hatten die X-Baureihen. Und Vertriebsvorstand Pieter Nota will mit neuen SUVs noch weiter wachsen. „Der ganz neue BMW X2 kommt jetzt in den Handel, und auf dem Genfer Autosalon haben wir vergangene Woche den neuen BMW X4 vorgestellt. Ich bin überzeugt, dass unsere X-Familie zusammen mit dem BMW X3, dessen Verfügbarkeit in der zweiten Jahreshälfte deutlich steigen wird, auch in den kommenden Monaten ein Hauptwachstumstreiber bleiben wird“, sagte Nota.

Auch bei den elektrifizierten Fahrzeugen will BMW zulegen. Der weltweite Absatz von batterieelektrischen Modellen und Plug-in-Hybriden belief sich in den ersten beiden Monaten auf 15.041 Einheiten, was einer Zunahme von 40,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Nach 100.000 elektrifizierten Modellen im vergangenen Jahr will BMW in diesem Jahr 140.000 Einheiten ausliefern.

Mini erzielte im Februar mit 23.319 Einheiten ein Wachstum von 10,8 Prozent. Seit Jahresbeginn steht mit 44.249 Fahrzeugen ein Plus von 9 Prozent in der Absatzbilanz. Deutlich mehr als ein Viertel der Auslieferungen entfiel dabei im Januar und Februar auf den Mini Countryman.

Alle drei Hauptvertriebsregionen trugen zum gestiegenen Absatz des BMW-Konzerns bei. So legten die Verkäufe von BMW und Mini in Europa um 4 Prozent zu, in Amerika um 7,6 Prozent und in Asien sogar um 9,1 Prozent.

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