Pkw-Absatz: BMW legt leicht zu, während die Konkurrenz schwächelt

Europa im Minus, China stark im Plus

| Autor: Andreas Wehner

Der BMW X3 gehört in diesem Jahr zu den Modellen mit den deutlichsten Verkaufszuwächsen im BMW-Portfolio.
Der BMW X3 gehört in diesem Jahr zu den Modellen mit den deutlichsten Verkaufszuwächsen im BMW-Portfolio. (Bild: BMW)

BMW hat im September beim Absatz seiner Kernmarke leicht zugelegt. Wie der Münchner Autobauer am Freitag mitteilte, stiegen die weltweiten Auslieferungen von BMW-Fahrzeugen im September im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,8 Prozent auf 200.710 Einheiten.

Damit holte der Autobauer gegenüber dem Konkurrenten Mercedes deutlich auf. Die Stuttgarter mussten im vergangenen Monat ein Minus von 8,2 Prozent hinnehmen, lagen bei den absoluten Verkaufszahlen mit 202.819 Einheiten jedoch noch vor BMW. Der dritte deutsche Premiumhersteller Audi verlor 22 Prozent und lieferte noch 139.150 Pkw aus.

Konzernweit waren die Verkäufe der BMW-Group im September rückläufig. Mit 237.781 lag der Absatz der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce zusammengenommen 0,8 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat. Bei Mini gingen die Auslieferungen um 9,2 Prozent auf 36.731 Einheiten zurück. Das deutliche Plus von 23,2 Prozent bei der Luxus-Tochter Rolls-Royce war angesichts der geringen Anzahl von 340 verkauften Einheiten nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

BMW begründet den Rückgang mit der „intensiven Wettbewerbssituation“ in Europa. Zudem war „das dritte Quartal in Europa deutlich von Marktverwerfungen geprägt, die durch die Einführung des neuen WLTP-Testverfahrens Anfang September verursacht wurden“, erklärte BMW-Vertriebsvorstand Pieter Nota.

Auf dem Heimatkontinent ging der Absatz im September im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,9 Prozent auf 113.620 Einheiten zurück. Dagegen stiegen die Verkäufe in Amerika um 2,2 Prozent auf 38.946 Einheiten und in Asien sogar um 4,1 Prozent auf 80.127 Einheiten.

Im bisherigen Gesamtjahr liegt der Konzern mit weltweit insgesamt 1,834 Millionen Auslieferungen aller drei Marken immer noch um 1,3 Prozent im Plus.

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