Skoda-Auslieferungen drehen im Juli ins Plus

Tschechen schaffen besten Juli aller Zeiten

| Autor: Andreas Grimm

(Bild: Skoda)

Skoda hat den rückläufigen Trend seiner Auslieferungen im Juli umgekehrt. Nachdem der Fahrzeugabsatz im ersten Halbjahr noch um 4,9 Prozent gefallen war, reagierten die Tschechen im siebten Monat mit einem Plus der Auslieferungen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,1 Prozent auf 102.700 Einheiten. Das war nach Auskunft des deutschen Importeurs sogar das beste Juli-Ergebnis aller Zeiten für das Fabrikat.

Ursächlich für die Entwicklung ist ein allgemeiner Absatzanstieg in allen Regionen Europas. Einzig das China-Geschäft bleibt angesichts der dort schwierigen Lage weiter unter Druck. Im Juli sanken die Auslieferungen auf dem größten Automarkt des Welt um 15,7 Prozent auf 21.100 Einheiten.

Produktseitig kurbelte die große Nachfrage im SUV-Segment den Absatz an, vor allem Kodiaq und Kamiq sind weiterhin Bestseller für die Tschechen. „Das unterstreicht, dass wir mit unserer SUV-Offensive ins Schwarze getroffen haben“, kommentierte Vertriebschef Alain Favey die Zahlen. Angesichts des bevorstehenden Verkaufsstarts des kleinen SUV Kamiq erwartet er nochmals einen Absatzschub, der zudem durch die auf der IAA neuen gezeigten Derivate von Kamiq Monte Carlo sowie Scala Monte Carlo verstärkt werden soll.

In Westeuropa stiegen die Auslieferungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12,3 Prozent auf insgesamt 45.600 Fahrzeuge (+5.000 Einheiten). Stark zulegen konnte Skoda in Italien (+31,2 %) und Frankreich (+24,2 %), aber auch in kleineren Märkten wie Schweden (+84,0 %).

Im traditionellen Skoda-Kernmarkt Zentraleuropa zwischen Ostsee und Adria legten die Auslieferungen um 2.200 Einheiten auf 17.500 Auslieferungen zu (+11,2 %). Und in den deutlich kleineren Märkten Südosteuropas verbuchten die Tschechen ein Plus von 18,4 Prozent auf 4.900 Einheiten. Und auch in Russland, wo Skoda schon länger immer weiter Marktanteile gewinnt, war die Aufwärtsentwicklung noch nicht vorbei. Die Auslieferungen stiegen hier um 10,4 Prozent auf 7.300 Einheiten.

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