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ZDK-Index: Neuwagengeschäft läuft schlechter

| Autor / Redakteur: Timo Schulz / Christoph Baeuchle

Nach den Gebrauchtwagen macht auch der Neuwagenabsatz den Kfz-Betrieben zunehmend zu schaffen. Im aktuellen Quartal läuft er für rund 40 Prozent „schlecht“, wie der ZDK in seinem Geschäftsklimaindex ermittelt hat. Dennoch sind die Betriebe zuversichtlich für das Jahresende.

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(Bild: Grimm / »kfz-betrieb«)

Der Absatz neuer Fahrzeuge macht zahlreichen Autohäusern zunehmend Sorgen: Zwei von fünf Betrieben (40,6 %) bewerten das Neuwagengeschäft im noch laufenden dritten Quartal als „schlecht“. So lautet ein Ergebnis des aktuellen Geschäftsklimaindex, den der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) ermittelt hat. Damit ist die Stimmung gegenüber dem Vergleichsquartal aus dem Vorjahr deutlich abgeflaut: Im dritten Quartal 2017 bezeichnete noch lediglich jeder dritte Betrieb (34,6 %) die Neuwagengeschäfte als schlecht.

Entsprechend verzeichnen nur 15,9 Prozent der Befragten ein gutes Neuwagengeschäft, im Vorjahr waren es noch 26,2 Prozent. Für alle anderen Betriebe (43,5 %) bewegt sich der Neuwagenverkauf im saisonüblichen Rahmen (Vorjahr 39,2 %).

Als relativ stabil bewerten die Kfz-Betriebe das Geschäft mit Gebrauchtwagen: Hier weichen die Prozentzahlen zwischen den dritten Quartalen 2017 und 2018 nur unwesentlich voneinander ab. Das Werkstattgeschäft läuft für mehr als die Hälfte der Kfz-Betriebe (52,3 %) befriedigend bzw. saisonüblich (Vorjahr 44,6 %) und für 40,7 Prozent gut (Vorjahr 46,8 Prozent). Lediglich sieben Prozent klagen hier über eine schlechte Auslastung (Vorjahr 8,6 Prozent).

Indexwert kontinuierlich gesunken

Der Indexwert zur aktuellen Geschäftslage über alle drei Geschäftsbereiche erreicht im dritten Quartal 94,2 Punkte und ist damit im Vergleich zu den entsprechenden Quartalswerten seit 2015 kontinuierlich gesunken – von 100,9 (2015) über 98,5 (2016) und 96,7 (2017) auf 94,2 (2018).

Für das bevorstehende vierte Quartal hellen sich die Erwartungen in den Betrieben etwas auf. So hat sich der Indexwert über alle Geschäftsbereiche gegenüber dem Vergleichsquartal 2017 (101 Punkte) um 2,9 Punkte auf 103,9 Punkte erhöht. Treiber ist hier vor allem das Werkstattgeschäft, das für fast die Hälfte der Betriebe (48 %) gut zu werden verspricht (Vorjahr 34,8 %). Sowohl beim Handel mit Gebrauchtwagen als auch mit Neufahrzeugen herrscht hingegen die Erwartung auf eine stabile Geschäftsentwicklung mit leicht positiver Tendenz im Vergleich zum Vorjahresquartal vor.

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