ZDK lobt Klimapaket

Autor / Redakteur: Timo Schulz / Christoph Baeuchle

Vergangene Woche hat die Bundesregierung ihr Klimapaket beschlossen. Aus Sicht des ZDK ein Kompromiss „mit Augenmaß“.

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(Bild: Seyerlein/»kfz-betrieb«)

Das von der Bundesregierung beschlossene Klimapaket mit einem Gesamtvolumen von rund 54 Milliarden Euro ermöglicht Klimaschutz mit Augenmaß, so ein Sprecher des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe, kurz ZDK. So begrüßte der Verband die Einbeziehung des Verkehrssektors in den Emissionshandel.

Aus Sicht des ZDK zeigen die Erfahrungen anderer Wirtschaftsbereiche, dass ein Emissionshandel funktioniere. Die Regierung sieht einen progressiv gestuften Anstieg von zunächst zehn Euro pro Tonne CO2 bis 35 Euro im Jahr 2025 vor. Das schlage sich „sehr maßvoll auf den Kraftstoffpreis mit anfangs nur drei Cent pro Liter nieder“, so der ZDK-Sprecher.

Im Gegenzug will die Regierung die Kilometerpauschale von 30 auf 35 Cent ab dem 21. Kilometer anheben und die Elektromobilität mit weiteren Anreizen sowie die Ausbau der Ladeinfrastruktur fordern.

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