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ZDK-Präsident Jürgen Karpinski erneut im Amt bestätigt

Autor / Redakteur: Doris Pfaff / Doris Pfaff

Jürgen Karpinski bleibt ZDK-Präsident. Die Mitglieder wählten den 70-Jährigen zum zweiten Mal wieder. Ebenfalls in ihrem Amt bestätigt wurden die Vizepräsidenten Wilhelm Hülsdonk und Thomas Peckruhn. Im Vorstand des Verbands gibt es dagegen Veränderungen.

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Die wiedergewählte ZDK-Spitze mit Jürgen Karpinski (Mitte), Wilhelm Hülsdonk (rechts) und Thomas Peckruhn.
Die wiedergewählte ZDK-Spitze mit Jürgen Karpinski (Mitte), Wilhelm Hülsdonk (rechts) und Thomas Peckruhn.
(Bild: Pfaff/»kfz-betrieb«)

Jürgen Karpinski ist erneut zum ZDK-Präsidenten gewählt worden. „In diesen herausfordernden Zeiten ist es ein großer Vertrauensbeweis unserer Mitglieder, die Kontinuität an der Verbandsspitze sicherzustellen“, sagte der 70-Jährige, der nun in seine dritte Amtszeit geht. Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie, insbesondere jedoch der Transformationsprozess in der Branche hin zu alternativen Antriebstechnologien und neuen Formen der individuellen Mobilität würden dem Verband in den kommenden Jahren vieles abverlangen. „Mit der ausgewiesenen Expertise im neu zusammengesetzten Vorstand werden wir gute Lösungen zum Nutzen der Betriebe auf den Weg bringen“, versprach Karpinski.

Der 70-Jährige war mit nur einer Gegenstimme zum ZDK-Präsidenten wiedergewählt worden. Auch seine Stellvertreter Wilhelm Hülsdonk und Thomas Peckruhn freuten sich über den erneuten Vertrauensbeweis der Versammlung.

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Die Mitgliederversammlung hatte eigentlich im Juni in Hamburg stattfinden sollen. Sie war in den Herbst verschoben und zunächst als Präsenzveranstaltung in der Landesfachschule des Kfz-Gewerbes in Frankfurt geplant worden. Wegen der steigenden Zahl der Corona-Infizierten hatte sich der ZDK dann für das Onlineformat entschieden – ein Novum in der 111-jährigen Verbandsgeschichte.

Die Sitzung wurde aus dem ZDK-Verbandsgebäude aus Bonn übertragen und die Inhalte auf die notwendigen Regularien beschränkt. Dazu hatte der Verband aus einem Sitzungssaal quasi ein Studio eingerichtet. Im entsprechenden Abstand saßen dort außer den ZDK-Präsidenten auch ZDK-Hauptgeschäftsführer Axel Koblitz sowie Matthias Kenter als Geschäftsführer für Finanzen. Die Abstimmungen sowie die Wahl fanden anonym und rein elektronisch statt.

Erstmals ist eine Frau im ZDK-Vorstand vertreten

Veränderungen brachten die Wahlen auch im 18-köpfigen ZDK-Vorstand: Neuer Schatzmeister ist Michael Kraft; er tritt die Nachfolge von Harry Brambach an, der nicht erneut kandidierte. Ebenfalls neu sind Johann Bader, Detlef Peter Grün, Helmut Peter und mit Petra Wieseler die erste Frau in diesem Gremium. Sie folgen Andreas Tröger, Bruno Kemper und Holger Schade, die nicht erneut kandidierten. Wiedergewählt wurden Peter Börner, Johann Gesthuysen, Arne Joswig, Michael Kraft, Frank Mund, Hans Werner Norren, Albert Vetterl, Stefan Vorbeck, Dirk Weddigen von Knapp, Arnulf Winkelmann und Michael Ziegler.

Präsident Karpinski dankte den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern für die jahrelange Mitarbeit sowie das ehrenamtliche Engagement auf vielen Ebenen der Verbandsorganisation. Von den neu gewählten Vorstandsmitgliedern wünschte er sich vertrauensvolle, engagierte und kreative Mitarbeit. Die Amtszeit des ZDK-Vorstands beträgt drei Jahre.

Zuvor hatte Karpinski die vergangenen drei Jahre bilanziert, wobei die Bewältigung der Folgen durch die Corona-Krise im Fokus stand. Der Verband habe „alle Register“ gezogen und sich bewährt. Karpinski:„Diese Krise hat aber einmal mehr gezeigt – und sie zeigt es nach wie vor –, wie wichtig, ja unverzichtbar eine starke Verbandsorganisation in solchen Zeiten ist.“

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