ZDK-Präsident Jürgen Karpinski erneut im Amt bestätigt

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Krise zeigt Stärke und Bedeutung der Verbandsarbeit

Vieles habe der Verband durch intensive Lobbyarbeit für die Betriebe erreichen können, allen voran die schnelle Öffnung des Handels nach dem Shutdown. Weitere wichtige Kämpfe habe der Verband um die Akkreditierte Überwachung in Kraftfahrzeuggewerbe (AÜK) ausgefochten, um die stattfindende Transformation der Branche, der digitalen Zulassung durch das Autohaus und um den Zugang der Fahrzeugdaten auf europäischer Ebene. Nicht alle Kämpfe seien ausgestanden.

Mit ganzer Kraft wolle sich nun der wiedergewählte Vorstand den herausfordernden Aufgaben der Zukunft stellen. „Ganz oben auf unserer Agenda steht der Aufbau unserer Qualitätsmarke AÜK. Zurzeit läuft die Akkreditierung dieses Systems durch die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS)“, sagte Vizepräsident Hülsdonk, der auch als Bundesinnungsmeister bestätigt wurde.

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Daneben müsse der Verband den Fokus noch stärker auf die Aus- und Weiterbildung rücken. Hülsdonk: „Auch in schwierigen Zeiten sollte jeder Kfz-Unternehmer die Zukunftsfähigkeit des eigenen Betriebs im Blick behalten und die Fachkräfte von morgen ausbilden.“

Welche Aufgaben im Bereich Fabrikatshandel zu bewältigen sind, erläuterte Vizepräsident Peckruhn: „Die Liste der Themen ist lang – sie reicht von der Lieferfähigkeit nachgefragter Fahrzeuge über nicht akzeptable CO2-Ziele, den Mängeln bei der Förderung gebrauchter E-Fahrzeuge bis hin zu einer möglichen Verlängerung von Innovationsprämie und Mehrwertsteuer-Senkung und nicht zuletzt bis zur Online-Zulassung im Autohaus. Vieles haben wir angeschoben und werden diese und weitere Themen mit Nachdruck vorantreiben.“

Die nächste Mitgliederversammlung soll im kommenden Jahr am 9. Juni 2021 in Hamburg stattfinden.

Zu den Personen des ZDK-Präsidiums:

Jürgen Karpinski (70) ist seit 1986 Geschäftsführer von Auto Schmitt mit Audi-, Skoda- und Volkswagen-Betrieben in Frankfurt am Main und Idstein. Im Juni 2014 wurde er erstmals zum ZDK-Präsidenten gewählt. Dem ZDK-Vorstand gehört er seit 2005 an. Darüber hinaus ist Karpinski seit 2004 Präsident und Landesinnungsmeister des Kfz-Landesverbandes Hessen.

Wilhelm Hülsdonk (68), Gesellschafter des Auto-Zentrums Voerde, gehört dem ZDK-Vorstand seit 1999 an. Im Jahr 2005 wurde er zum Bundesinnungsmeister des Kfz-Handwerks und ZDK-Vizepräsidenten gewählt. Seit 2016 ist er Mitglied des Geschäftsführenden ZDH-Präsidiums in Berlin. Als Vizepräsident des Kfz-Landesverbands Nordrhein-Westfalen amtiert er seit 2005.

Thomas Peckruhn (57), Geschäftsführer der Autohaus-Liebe-Gruppe und seit 2005 im ZDK-Vorstand, wurde 2017 zum Vorsitzenden der Fachgruppe Fabrikate und zum ZDK-Vizepräsidenten gewählt. Seit 1998 ist er Vorsitzender des Verbandes Deutscher Skoda-Vertragspartner e. V., seit 2016 Präsident und Landesinnungsmeister des Kfz-Landesverbands Sachsen-Anhalt und seit Juli 2020 außerdem Präsident des Mitteldeutschen Kfz-Gewerbes.

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