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ZDK-Präsident Jürgen Karpinski tritt erneut an

| Autor / Redakteur: Antonia Seifert / Doris Pfaff

Der amtierende ZDK-Präsident Jürgen Karpinski möchte in der Mitgliederversammlung am 27. Oktober wiedergewählt werden. Vor allem den Herausforderungen der aktuellen Krise will sich Karpinski in seiner dritten Amtsperiode stellen.

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Jürgen Karpinski will im Oktober seine dritte Amtsperiode als ZDK-Präsdident antreten.
Jürgen Karpinski will im Oktober seine dritte Amtsperiode als ZDK-Präsdident antreten.
(Bild: KFZ-HESSEN)

ZDK-Präsident Jürgen Karpinski tritt in der Mitgliederversammlung am 27. Oktober 2020 erneut zur Wahl an. Das bekräftigte er noch einmal angesichts der aktuell großen Herausforderungen in Wirtschaft und Gesellschaft. Für die Mitglieder aus dem Kfz-Gewerbe dürfte die Nachricht nicht überraschend kommen. Schon vor einem Jahr hatte der jetzt 70-Jährige erklärt, eine dritte Amtszeit anzustreben.

„Gerade in diesen für uns alle schwierigen Zeiten möchte ich als Präsident des deutschen Kfz-Gewerbes weiterhin Verantwortung übernehmen. Deshalb bin ich bereit, für weitere drei Jahre zu kandidieren“, so der ZDK-Präsident. Das gelte im Übrigen auch für die beiden Vizepräsidenten Wilhelm Hülsdonk und Thomas Peckruhn.

Zusammenarbeit auf allen Ebenen

Auf das Präsidium und den ZDK-Vorstand kommen in den nächsten Jahren etliche Herausforderungen zu. „Wir haben in der Vergangenheit gemeinsam viel erreicht und schon manche Krise erfolgreich bewältigt“, blickt Karpinski zurück und nennt dabei beispielhaft die Einführung von Umweltzonen seit 2007, die Finanzkrise 2009, die Abwrackprämie, den Dieselabgasskandal 2015 sowie derzeit die Elektrifizierung und Digitalisierung. Die Coronakrise verlange jetzt einen Kampf auf allen Ebenen.

Karpinski betont: „Eine derartige Häufung von krisenhaften und disruptiven Veränderungen hat es für unsere Branche in ihrer bisherigen Geschichte nicht gegeben. Das erfordert unsere ganze Kraft im Präsidium, im Vorstand, in den Landesverbänden und Innungen.“

„Ganz besonders“, so der ZDK-Präsident weiter, „liegt mir aber auch die Ausbildung junger Menschen am Herzen. Verbände, Ausbildungszentren, Betriebe, Eltern, Lehrkräfte, Hersteller und Importeure müssen gerade in Zeiten der Coronakrise ganz eng zusammenarbeiten. Nur wenn wir alle an einem Strang ziehen, werden wir die Zukunft unserer Branche mit qualifizierten und motivierten jungen Menschen sichern.“

AÜK steht ganz oben auf der Agenda

Neben der Ausbildung und Krisenbewältigung muss das ZDK-Präsidium sich noch um andere wichtige Themen kümmern. Karpinski: „Ganz oben auf unserer Agenda steht aktuell sicherlich der Aufbau unserer Qualitätsmarke AÜK, also der ‚Akkreditierten Überprüfung im Kraftfahrzeuggewerbe‘, damit unsere Kfz-Werkstätten auch in Zukunft alle hoheitlichen Aufgaben wie Abgasuntersuchung, Sicherheitsprüfung oder Gasanlagenprüfung ohne großen zusätzlichen Aufwand wahrnehmen können. Die Kfz-Betriebe sind und bleiben die bevorzugten Partner der Autofahrer in Sachen Umweltschutz und Verkehrssicherheit.“

Wenn Jürgen Karpinski am 27. Oktober wiedergewählt wird, wird er alle Glückwünsche nur digital annehmen können. Wegen steigender Corona-Infektionszahlen findet die vom Juni verschobene Mitgliederversammlung nun doch nicht wie geplant in Frankfurt am Main als Präsenzveranstaltung statt, sondern online.

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