ZDK und GTÜ machen sich für FUV stark

Autor / Redakteur: Timo Schulz / Christoph Baeuchle

Beim jährlichen Spitzengespräch zwischen ZDK und GTÜ haben sich die beiden Organisationen gemeinsam dafür ausgesprochen, den Prozess zur Einführung der neuen FUV wieder aufzunehmen.

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Vertreter von ZDK und GTÜ trafen sich zum Gespräch.
Vertreter von ZDK und GTÜ trafen sich zum Gespräch.
(Bild: Promotor)

Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) und die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) setzen sich gemeinsam dafür ein, den Prozess zur Einführung der neuen Fahrzeug-Untersuchungs-Verordnung (FUV) wieder aufzunehmen. Anlässlich des Spitzengesprächs beider Organisationen regten ZDK-Vizepräsident Wilhelm Hülsdonk und GTÜ-Geschäftsführer Robert Köstler an, gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium die Arbeiten wieder aufzunehmen, um Klarheit über die möglichen Änderungen im Rahmen der technischen Kraftfahrzeugprüfung zu erhalten.

Wichtig für beide Seiten ist die Fortsetzung der Zusammenarbeit im amtlichen Bereich. Für die Zukunft jedes einzelnen Kfz-Betriebes ist es trotz steigender Anforderungen an Prüfmittel und -prozesse als Prüfstützpunkt unabdingbar, Partner der Prüforganisationen bei der Durchführung der Hauptuntersuchung zu bleiben.

Beide Organisationen treibt außerdem das Thema Zugang zu fahrzeuggenerierten Daten und Ressourcen der Fahrzeughersteller für Dritte im Rahmen der EU-Gesetzgebung um. Trotz zahlreicher Initiativen gehe der Prozess hier nur schleppend voran, kritisierten die beiden Organisationen. Sie setzen sich für eine offene, interoperable Schnittstelle im Kraftfahrzeug ein, mit der es möglich ist, die Hauptuntersuchung zukunftssicher zu gestalten und neue Mehrwerte für den Kunden zu kreieren. Ziel müsse es sein, dass sowohl der GTÜ-Prüfingenieur als auch der Kfz-Meisterbetrieb dem Autofahrer als seine Dienstleister dauerhaft präsent sind.

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