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ZDK unterstützt Straßenkinder

| Autor / Redakteur: Antonia Seifert / Doris Pfaff

Über eine Unterstützung des ZDK in Höhe von 2.500 Euro freut sich die Stiftung „Off Road Kids“. Sie kümmert sich landesweit um obdachlose junge Menschen. Den Scheck überreichte Verbandspräsident Jürgen Karpinski in Berlin.

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ZDK-Präsident Jürgen Karpinski übergab einen Scheck über 2.500 Euro an Ines Fornaçon, Leiterin der Berliner Streetwork-Station der Off Road Kids Stiftung.
ZDK-Präsident Jürgen Karpinski übergab einen Scheck über 2.500 Euro an Ines Fornaçon, Leiterin der Berliner Streetwork-Station der Off Road Kids Stiftung.
(Bild: Promotor)

Die Stiftung „Off Road Kids“ freut sich über eine Spende des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe: ZDK-Präsident Jürgen Karpinski überreichte bei der Jahrespressekonferenz des Verbands in Berlin einen Scheck in Höhe von 2.500 Euro an Ines Fornaçon, Leiterin der Berliner Streetwork-Station der Stiftung.

„Jede Spende unterstützt unsere Arbeit für Jugendliche und junge Erwachsene, die obdach- oder wohnungslos sind, auf der Straße leben und solche, die in Gefahr sind, dorthin abzudriften,“ sagte Ines Fornaçon.

In den fünf Streetwork-Stationen in Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln und Dortmund helfen Straßensozialarbeiter jungen Menschen im Straßen- und Obdachlosenmilieu seit 1993 erfolgreich bei der Suche nach der individuell tragfähigsten Lebensperspektive.

„Diese Arbeit der Stiftung kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden“, betonte ZDK-Präsident Karpinski bei der Scheckübergabe. „Kinder sind unsere Zukunft und die Stütze der Gesellschaft von morgen. Dem Deutschen Kfz-Gewerbe ist es mit seinen rund 90.000 Auszubildenden daher ein besonderes Anliegen, in die Zukunft der Jugendlichen zu investieren und das Bemühen um gleiche Chancen tatkräftig zu unterstützen.“

Nach Einschätzung von Off Road Kids geraten in Deutschland jährlich bis zu 2.500 Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren zumindest zeitweise auf die Straße. Während die meisten Ausreißer nach sehr kurzer Zeit wieder zurückkehren oder gefunden würden, landeten etwa 300 Minderjährige pro Jahr längerfristig auf der Straße.

Oft seien sie vor Vernachlässigung, Misshandlung und Missbrauch geflohen und müssten sich ihr Überleben auf der Straße mit Bettelei, Prostitution oder Kleindiebstahl sichern. Seit 1993 ist Off Road Kids die einzige Hilfsorganisation für Straßenkinder in Deutschland, die überregional tätig ist.

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