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ZDK wirbt mit Video für AÜK

| Autor: Doris Pfaff

Ab Juni 2021 gelten geänderte gesetzliche Vorgaben zur Abgasuntersuchung. Mit einer eigenen Marke möchte sich der ZDK dieses Geschäft für die Betriebe sichern. Doch mitmachen kann nur, wer sich rechtzeitig anmeldet.

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Carsten Beuß, Geschäftsführer des Kfz-Landesverbands Baden-Württemberg, wirbt im Video für die Teilnahme an der AÜK.
Carsten Beuß, Geschäftsführer des Kfz-Landesverbands Baden-Württemberg, wirbt im Video für die Teilnahme an der AÜK.
(Bild: »kfz-betrieb«)

Unter dem Titel „AU-Betrieb bleiben. Warum es Sinn macht“ wirbt der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) mit einem Video für seine neue Marke AÜK, für die Akkreditierte Überwachung im Kraftfahrzeuggewerbe. Zum Video

Das Video greift alle wichtigen Fragen auf und lässt dabei Carsten Beuß, Geschäftsführer des Landesverbands Baden-Württemberg, zu Wort kommen, unter dessen Federführung mit Unterstützung des ZDK das Video produziert wurde.

Hintergrund und Anlass sind geänderte gesetzliche Rahmenbedingungen, die ab Juni 2021 in Kraft treten. Ab dann brauchen Kfz-Betriebe, die amtliche Fahrzeuguntersuchungen und -prüfungen anbieten wollen, eine Akkreditierung nach ISO 17020. Betriebe dürfen ab jenem Zeitpunkt nur noch eine Abgasuntersuchung durchführen, wenn sie einem Qualitätsmanagementsystem (QM) angehören. Darin sind die Untersuchungen als hoheitliche Prüfungen geregelt.

Dazu müssen sie sich bei einer QM-Stelle akkreditieren oder die Prüfungen einer Überwachungsorganisation übertragen. „Letzteres wollen wir natürlich nicht“, sagt Carsten Beuß. Denn mit der selbst durchgeführten AU haben Kfz-Betriebe jede Menge unternehmerische und finanzielle Vorteile. Sie dienen der Kundenpflege und sind „ein wichtiges Ertragsfeld, das nicht geopfert werden dürfe“.

AÜK als zentrales Qualitätsmanagementsystem

Um es den Betrieben möglichst einfach zu machen, baut der ZDK die AÜK als zentrales Qualitätsmanagementsystem auf. Als eigene Marke soll AÜK künftig alle amtlichen Werkstattuntersuchungen und -prüfungen im Kraftfahrzeuggewerbe zusammenfassen. „Bei der Entwicklung von AÜK wurde vor allem darauf geachtet, den zeitlichen und finanziellen Aufwand der Kfz-Werkstätten so gering wie möglich zu halten“, so Beuß.

Um herauszufinden, ob sich die Teilnahme lohnt, bietet der ZDK den AU-Rechner, der individuell ermittelt, wie viel Prüfungen für den Betrieb rentabel sind. Beuß: „Das rechnet sich schon ab wenigen Untersuchungen pro Woche.“

Anerkannte Kfz-Werkstätten sollten sich möglichst bald anmelden, damit sie rechtzeitig ins neue System eingebunden werden können. Weitere Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich auf AÜK.de

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Über den Autor

 Doris Pfaff

Doris Pfaff

Redakteurin bei »kfz-betrieb«, Ressort Verbände & Politik