Suchen

Zehn Grafiken zum Autokauf

| Autor: Jakob Schreiner

Für welchen Pkw sich der Kunde beim nächsten Kauf entscheidet, wo er diesen kaufen will und was er dafür bezahlen möchte: »kfz-betrieb« hat diese Fragen rund um den nächsten Autokauf grafisch aufbereitet.

Firmen zum Thema

(Bild: Renault)

Ohne Frage – der Diesel hat im Zuge der aufgeheizten Debatte rund um den Dieselgate-Skandal als Antriebsart an Beliebtheit eingebüßt. Doch spätestens seit diesem Jahr ist eine Trendwende zu beobachten. Denn er gewinnt im zweiten Jahre in Folge an Zustimmung unter den deutschen Autofahrern. Das legen die Ergebnisse der aktuellen Trend-Tacho-Studie „Konsumentenverhalten & Käufereinstellungen“ der Sachverständigenorganisation KÜS und der Fachzeitschrift »kfz-betrieb« nahe.

Zumindest würden sich jetzt wieder 11 Prozent der potenziellen Autokäufer für einen Diesel entscheiden. 2018 waren es nur 6 Prozent, 2019 8 Prozent. Entscheidende Aspekte wie diesen und viele weitere haben wir im Folgenden grafisch aufbereitet.

Die Mehrheit der Befragten hat sich bereits konkret mit dem Kauf des nächsten Fahrzeugs beschäftigt und überlegt, ob ein Gebraucht- oder ein Neuwagen, eine Tageszulassung oder ein Vorführwagen in Frage käme. Lediglich ein geringer Anteil ist sich noch nicht sicher, was er eigentlich möchte.

Über die Hälfte der potenziellen Autokäufer würde sich für ein Fahrzeug aus der Kompakt- bzw. Kleinwagenklasse entscheiden. Das SUV-Segment läuft den Vans zunehmend davon.

Nur knapp über die Hälfte der Befragten ist sich bei der Markenwahl bereits sicher. 2019 waren es noch 57 Prozent und 2018 sogar noch 70 Prozent, die sich für eine Marke entschieden hatten.

Grundsätzlich gaben die Autofahrer an, mehr für ihr neues Fahrzeug ausgeben zu wollen als noch im vergangenen Jahr. Insbesondere für die Gebrauchtwagen ist die Ausgabenbereitschaft im Jahresvergleich gestiegen.

Über die Hälfte der Befragten will dabei über 20.000 Euro ausgeben – fast jeder Fünfte sogar über 40.000 Euro.

Aktuell plant etwa jeder dritte Fahrer, sich in den nächsten zwölf Monaten ein neues Auto zuzulegen. Daraus wird keine Kaufverweigerung offensichtlich, der Wert lag die letzten Jahre ähnlich hoch.

Der Händler bleibt für die deutliche Mehrheit der Autokäufer der Ansprechpartner Nummer eins.

Nur Bares ist Wahres: Das gilt auch beim Autokauf. 62 Prozent möchten den nächsten Pkw bar bezahlen, ein Drittel möchte das Fahrzeug finanzieren. Lediglich zwei Prozent möchten aktuell ein Auto-Abo abschließen. Entsprechende Angebote seitens der Hersteller stecken zur Zeit noch in den Kinderschuhen.

Grundsätzlich vorstellen können es sich deutlich mehr der Befragten. 46 Prozent schließen ein Auto-Abo nicht aus.

(ID:46459827)

Über den Autor

 Jakob Schreiner

Jakob Schreiner

Redakteur Ressort Service & Technik