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Zeitwertgerechte Reparatur: Schwäbische Mentalität

| Autor / Redakteur: Jakob Schreiner / Jakob Schreiner

Mit aufbereiteten Teilen für Nfz kann man nicht nur einiges an CO2, Energie und Ressourcen sparen. Auch finanziell lohnt es sich für alle Beteiligten. Und aufgrund der industriellen Fertigungsprozesse geht das Ganze auch nicht auf Kosten der Teilequalität.

Etwa 50.000 Altprodukte wie die zu sehenden Bremssättel hat Knorr Bremse in seinem tschechischen Werk 2019 aufbereitet und dem Markt wieder zugeführt.
Etwa 50.000 Altprodukte wie die zu sehenden Bremssättel hat Knorr Bremse in seinem tschechischen Werk 2019 aufbereitet und dem Markt wieder zugeführt.
(Bild: Knorr Bremse)

Geografisch ist das Werk von Knorr Bremse im tschechischen Liberec zwar relativ weit weg vom Schwabenländle, in dem ja kräftig gespart werden soll. Doch die Sparmentalität existiert auch über die Landesgrenze hinweg. Und so hat das Unternehmen im vergangenen Jahr durch das Remanufacturing, also die Aufarbeitung von Altteilen, über 1.900 Tonnen CO2, 500 Tonnen an Material und 7,9 Millionen Kilowattstunden Energie eingespart.

Die Aufbereitung lohnt sich aber nicht nur aus ökologischer, sondern auch aus ökonomischer Sicht. Gerade bei Fahrzeugen der schweren Klasse wird häufig mit spitzem Bleistift kalkuliert. Schließlich geht es in erster Linie darum, mit dem Einsatz der Fahrzeuge Geld zu verdienen. Mit den günstigeren Austauschteilen lassen sich die Gesamtbetriebskosten der Fahrzeuge senken.